Jubiläum 80-jähriges Bestehen der Landesberufsschule für Karosserie- und Fahrzeugtechnik in Rendsburg

Von Christian Otto 2 min Lesedauer

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Der Standort in Schleswig-Holstein ist vorbildlich im Bereich Lernortkooperation. Zum Jubiläum stellten unter anderem Vertreter aus Ausbildungsbetrieben, der Landesinnung und der Kreishandwerkerschaft die besondere Rolle der beruflichen Bildungseinrichtung und des erfolgreichen Karosserie-Bereichs heraus.

Marc-Olaf Begemann, Schulleiter des BBZ am NOK, Claudio Jöhnk, Obermeister der Landesinnung für Karosserie- und Fahrzeugbautechnik, Thomas Weber, Lehrer am BBZ am NOK, Hans-Peter Brandt und Björn Geertz, Hauptgeschäftsführer der HWK Flensburg freuten sich über die starke Entwicklung des Standorts. (Bild:  Christof Nielsen-Wegner, BBZ am NOK)
Marc-Olaf Begemann, Schulleiter des BBZ am NOK, Claudio Jöhnk, Obermeister der Landesinnung für Karosserie- und Fahrzeugbautechnik, Thomas Weber, Lehrer am BBZ am NOK, Hans-Peter Brandt und Björn Geertz, Hauptgeschäftsführer der HWK Flensburg freuten sich über die starke Entwicklung des Standorts.
(Bild: Christof Nielsen-Wegner, BBZ am NOK)

Anfang Oktober feierte die Fachgruppe „Landesberufsschule für Karosserie- und Fahrzeugtechnik“ in Rendsburg ihr 80-jähriges Bestehen. Vertreter aus Ausbildungsbetrieben, der Landesinnung, der Kreishandwerkerschaft, dem Trägerverband, dem Kfz-Gewerbeverband sowie die Mitarbeiter der Überbetrieblichen Ausbildung (ÜLU) und vom Internat begingen dieses Jubiläum gemeinsam mit den Lehrern.

Die Veranstaltung umfasste ein abwechslungsreiches Rednerprogramm, einen Rundgang durch die Schule, der ÜLU-Werkstatt und dem Internat, mit guten Wünschen, Auszeichnungen und auch Zeit für Geselligkeit. Die Kolleginnen und Kollegen aus der Karosserie wurden laut der Veranstalter als Team für ihre gute Arbeit gelobt und die sehr gute Zusammenarbeit mit der ÜLU herausgestellt.

Vorbild für andere Berufssparten

Der gemeinsame Standort von LBS (BBZ am NOK) und ÜLU (HWK) am Standort Kieler Straße 35 in Rendsburg wurde mehrfach als beispielhaft gutes Konzept für eine funktionierende Lernortkooperation erwähnt. Gemeinsam mit dem Internat (Trägerverband) wird den Auszubildenden und ihren Betrieben hier ein besonderes „Hand-Hand-Bildungszentrum“ angeboten, welches als Vorbild für andere Berufssparten gelten könne.

So lobte auch der offizielle Vertreter des Trägerverbandes Björn Geertz, Hauptgeschäftsführer der HWK Flensburg, in seinem Redebeitrag die gute Arbeit und die gute Stimmung an diesem Bildungsstandort: „Ich komme immer wieder gerne hierher zu Ihnen“. Weiter sagte er, dass er keine Bedenken sehe, dass der Bildungsstandort Karosserie hier nicht erhalten bleiben sollte. Zumal die Ausbildungszahlen im Handwerk allgemein und auch im Bereich Karosserie steigen.

Erfolgreiche Lernortkooperation

In die gleiche Richtung äußerte sich auch der Schulleiter des BBZ am NOK, Marc-Olaf Begemann. Im aktuellen „Masterplan zur Beruflichen Bildung“ des Landes Schleswig-Holstein sei das BBZ am NOK in Rendsburg eindeutig als Standort der Landesberufsschulen für alle Karosserieberufe für die Zukunft festgeschrieben worden. Er sähe in der guten Zusammenarbeit der FG LBS Karosserie mit der ÜLU der HWK ein gutes Beispiel für eine erfolgreich funktionierende Lernortkooperation.

Claudio Jöhnk vom Karosserie- und Lackiercentrum Jöhnk in Lütjenburg der auch Obermeister der Landesinnung für Karosserie- und Fahrzeugbautechnik ist, ging sogar noch einen Schritt weiter. Er höre immer wieder von Kollegen aus anderen Bundesländern und auch aus dem Berufsbildungsausschuss des ZKF auf Bundesebene, dass Rendsburg einer der besten Karosserie-Bildungsstandorte in Deutschland sei. Er warb bei den Betrieben darum, auch weiterhin jungen Menschen die Chance auf eine Ausbildung in unserem schönen Handwerk zu ermöglichen. Zum Dank für die gute Arbeit überreichte er im Namen der Landesinnung einen 1.000- Euro-Gutschein für Lehrmittel an Thomas Weber und wünschte für die nächsten Jahre „Alles Gute!“.

Sehr gute Erreichbarkeit

Martin Querhammer, Inhaber von Querhammer Fahrzeugbau in Gettorf, lobte insbesondere die sehr gute Zusammenarbeit zwischen der LBK (Trägerverband und BBZ am NOK), der ÜLU (HWK) und den Ausbildungsbetrieben in Vertretung durch die Landesinnung: „Wir haben hier ein System, welches ineinandergreift. Als Ausbilder spüre ich die Vorteile vom direkten Austausch, den kurzen Wegen und einer gemeinsamen Verantwortung für die Berufsausbildung.“

Genau diese Punkte sowie die zentrale Lage der Bildungseinrichtung im gut erreichbaren Zentrum von Schleswig-Holstein in Rendsburg mit der Möglichkeit der Unterbringung im Internat seien die Hauptgründe, weshalb die LBK auch im Bundesverband ein so hohes Ansehen genießt.

 

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