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Ärgerliche Parkschrammen – bleibende Schäden

| Redakteur: Marion Fuchs

Inzwischen sind viele Parkplatze in den Parkhäusern zu eng für moderne Automobile.
Inzwischen sind viele Parkplatze in den Parkhäusern zu eng für moderne Automobile. (Bild: DEVK)

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Bei Pkw sind durch Parkvorgänge entstandene Kratzer und Dellen weit verbreitet. Das zeigt eine aktuelle YouGov-Umfrage* im Auftrag der Devk. Besonders ärgerlich: 84 Prozent der Besitzer sind nicht selbst schuld. Oft kann auch kein Verursacher haftbar gemacht werden. Der Devk-Parkschadenschutz sorgt für eine Reparatur im "Smart Repair"-Verfahren, Versicherte werden nicht hochgestuft. Dieser Service steht im Mittelpunkt der neuen Kfz-Kampagne.

Laut einer aktuellen YouGov-Umfrage im Auftrag der Devk geschehen die meisten Parkschäden durch Unaufmerksamkeit und zu enge Parkplätze.
Laut einer aktuellen YouGov-Umfrage im Auftrag der Devk geschehen die meisten Parkschäden durch Unaufmerksamkeit und zu enge Parkplätze. (Bild: DEVK)

66 Prozent der Deutschen vermuten Unaufmerksamkeit als Grund für die Schäden. Mehr als die Hälfte (56 Prozent) halten Parkplätze und Parkhäuser für zu eng. Die Garagenverordnungen der Bundesländer schreiben eine Mindestbreite von 2,30 Metern vor. Vor 45 Jahren mag das noch bequem gewesen sein. Heutige Autos sind aber deutlich breiter. Die Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen empfiehlt deshalb eine Mindestbreite von 2,50 Metern. Es gibt allerdings nur wenige Parkhäuser, die dieses Kriterium erfüllen.

„Smart Repair“

Als weitere Ursache für Parkschäden geben die Deutschen Hektik und Stress an (47 Prozent), Fahrfehler (35 Prozent) sowie Verkehrsuntüchtigkeit des Fahrers etwa durch Alkohol, Drogen oder Übermüdung (16 Prozent). Nur 10 Prozent meinen, dass risikofreudiges Fahren ein Grund sein könnte. Schlechte Beschilderung oder Beleuchtung sind auch nicht Schuld (4 Prozent).

84 Prozent der Befragten, die schon einmal einen Parkschaden am Auto hatten, sagen, sie hätten ihn nicht selbst verursacht. In 60 Prozent der Fälle konnte der Verursacher nicht ermittelt werden. Und wer zahlt den Schaden? 52 Prozent der Betroffenen geben an, selbst für den Schaden aufgekommen zu sein. In 11 Prozent der Fälle hat die gegnerische Kfz-Haftpflicht gezahlt. 5 Prozent der Parkschaden-Opfer haben die Reparatur über ihre eigene Kaskoversicherung abgerechnet.

Fast die Hälfte der Parkschäden (48 Prozent) wird nicht repariert. In jeweils 17 Prozent der Fälle wird das beschädigte Teil ausgetauscht bzw. aufwendig in Stand gesetzt. 15 Prozent der betroffenen Fahrzeughalter sagen, dass der Schaden mittels „Smart Repair“ behoben wurde. Das ist eine günstige Reparaturmethode für kleine Schäden wie Kratzer und Dellen. Die Devk reguliert jährlich rund 14.000 solcher Parkschäden.

Sprechendes Parkhaus

Als einer von ganz wenigen Versicherern in Deutschland bietet der Kölner Versicherer den Devk-Parkschadenschutz um diese Beschädigungen über die Teilkasko zu regulieren. Einmal im Jahr können Autofahrer damit einen Schaden an einem Karosserie-Bauteil im „Smart Repair“-Verfahren in einer Devk-Partnerwerkstatt beheben lassen und zahlen pauschal nur 50 Euro, unabhängig von der vereinbarten Selbstbeteiligung und ohne Hochstufung beim Schadenfreiheitsrabatt.

Eine andere Methode, Autos zu schützen, ist das „sprechende Parkhaus“. In Hamburg hat die Devk die Idee ihrer Werbeagentur Grabarz und Partner in die Tat umgesetzt und gefilmt, wie Menschen reagieren, wenn sie von ihrem Parkhaus angesprochen werden. „Jetzt wird`s schon ein bisschen knapp“, warnt zum Beispiel eine Säule Autofahrer im neuen Kfz-Werbefilm oder „Manchmal ist ein Schritt zurück auch ein Schritt nach vorn“. Die Kampagne, die ausschließlich online verbreitet wird, läuft seit Anfang Oktober.

Die Filme zum „sprechenden Parkhaus finden Sie unter www.DEVK.de/mediathek

*Die verwendeten Daten beruhen auf einer Onlineumfrage der YouGov Deutschland GmbH, an der vom 09. bis 12. August 2019 insgesamt 2.037 Personen teilgenommen haben. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.

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