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Standox Das Lehr-Extra für Azubis

| Redakteur: Dr. Holger Schweitzer

Mit dem sogenannten Standox-Camp unterstützt und begleitet der Lackhersteller Auszubildende in ihrer Lehrzeit. Die erste Runde im März konnte noch wie geplant stattfinden.

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Das Standox-Camp unterstützt angehende Lackierer über die drei Jahre ihrer Lehrzeit.
Das Standox-Camp unterstützt angehende Lackierer über die drei Jahre ihrer Lehrzeit.
(Bild: Standox)

Trotz Corona-Krise dürfte die K&L-Branche das Thema Nachwuchsmangel auch in Zukunft weiter begleiten. Um Betrieben dabei zu helfen Auszubildende zu gewinnen und während ihrer Lehrzeit zu unterstütze hat der Lackhersteller Standox ein spezielles Förderprojekt ins Leben gerufen: Das Standox-Camp. Über drei Jahre erhalten die Teilnehmer jährlich in einwöchigen Intensiv-Workshops im Wuppertaler Schulungscenter des Unternehmens theoretische und praktische Seminare.

Der erste Block der Programms fand in diesem Jahr im März mit 17 Teilnehmern statt und stand bereits unter den Vorzeichen der Corona-Pandemie. „Es ist schön, dass wir im März das Standox Camp als eine der letzten Fortbildungsveranstaltungen noch durchführen konnten, ehe die Seminare im Standox Center erst mal auf Eis gelegt werden mussten“, sagt Trainingsleiter Enrico Golino. Der junge Fahrzeuglackiermeister, nur wenige Jahre älter als die Teilnehmerinnen und -Teilnehmer des Camps, leitete erstmals die viertägige Veranstaltung, unterrichtete im Hörsaal und demonstrierte die verschiedenen Arbeitsschritte in Werkstatt und Lackierkabine.

Insgesamt 17 Auszubildende nahmen im März am ersten Schulungsblock des Standox Camps in Wuppertal teil
Insgesamt 17 Auszubildende nahmen im März am ersten Schulungsblock des Standox Camps in Wuppertal teil
(Bild: Standox)

Bereit für den ersten Kunden

Zu den Inhalten des ersten Schulungsblocks im März gehörte beispielsweise ein Thema, das laut Standox in der klassischen Ausbildung oft zu kurz kommt: ein halbtägiges Kommunikationstraining über den souveränen Auftritt im Kundengespräch. „Früher oder später kommen auch Azubis in Kundenkontakt“, erklärt Golino. Für die meisten Lehrlinge sei dies anfangs eine ungewohnte Situation, die sich aber gut trainieren lasse so der Schulungssleiter.

Zu den praktischen Elementen der Schulung gehörte nach einer theoretischen Einweisung die komplette Reparatur eines beschädigten Kotflügels – vom Schleifen und Spachteln bis zum Auftragen des Klarlacks. „Im täglichen Werkstattbetrieb haben die Azubis manchmal nur wenig Gelegenheit, Techniken zu üben, Neues auszuprobieren und auch mal Fehler zu machen“, erklärt Golino. Im Camp lass sich das machen. Damit könne man sowohl die Betriebe entlasten und den Azubis die Chance bieten, ohne Zeitdruck wertvolle Praxiserfahrung zu sammeln.“

Das bestätigen auch die Teilnehmer. „Einige Dinge bei der Reparatur habe ich hier zum ersten Mal gemacht“, berichtet Jan-Niklas Nau, der seine Ausbildung bei der Karosseriewerkstatt und Lackiererei Fischer in Marburg macht. Er ist sich sicher: „Das alles wird uns im Arbeitsalltag und bei unseren Prüfungen sehr helfen.“

Preise für die besten Teilnehmer

Zusätzlich zu den Schulungsinhalten unterstützen erstmals „Paten“ alle Teilnehmer. Es handelt sich dabei um erfahrene Standox Anwendungstechniker aus der jeweiligen Region. „Die Paten begleiten die Azubis über ihre ganze Lehrzeit und helfen bei Problemen oder Fragen“, erklärt Golino. Eine weitere Neuerung des Programms: Die drei Camp-Absolventen, die nach bei ihren Abschlussprüfungen die besten Notendurchschnitte schaffen, erhalten wertvolle Preise. „Dem besten Absolventen finanziert Standox sogar die Meisterschule“, sagt der Trainingsleiter.

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