Robotik Der Roboter übernimmt die Lackierpistole

Von Konrad Wenz 9 min Lesedauer

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Auf der Automechanika Frankfurt waren Lackierroboter im September eines der großen Themen für die K&L-Branche. Mit AI Revolution von Sehon, dem Jetstream von SATA Automation und Paint Go von ONEW/Blutech ließen sich unterschiedliche Konzepte begutachten.

Robotertechnik für die Reparaturlackierung war ein tragendes Thema auf der Automechanika in Frankfurt. Bereits im Vorfeld stellte Sehon Innovative Lackieranlagen das System AI Revolution vor.(Bild:  Wenz)
Robotertechnik für die Reparaturlackierung war ein tragendes Thema auf der Automechanika in Frankfurt. Bereits im Vorfeld stellte Sehon Innovative Lackieranlagen das System AI Revolution vor.
(Bild: Wenz)

Wer sich auf der Automechanika Frankfurt im September mit der Zukunft der Reparaturlackierung beschäftigte, kam an Robotik kaum vorbei. Gleich mehrere Systeme zeigten, wie schnell sich die Technik entwickelt hat. Noch vor wenigen Jahren galt die Reparaturlackierung wegen wechselnder Fahrzeugmodelle, unterschiedlicher Schäden, Farbtöne und Reparaturumfänge als kaum automatisierbar. Inzwischen lautet die Frage nicht mehr, ob ein Roboter ein Reparaturfahrzeug lackieren kann. Es geht darum, wie viel er übernehmen kann – und ob sich das für den Betrieb rechnet.

Wie weit der Anspruch inzwischen reicht, hatte Sehon Innovative Lackiertechnik bereits im August gezeigt. Tiemo Sehon präsentierte mit seiner Mannschaft das Konzept „AI Revolution“ mit einem Lackierroboter des chinesischen Herstellers NST. Dabei versteht Sehon das System nicht als isolierten Roboter, der lediglich eine Lackierpistole führt. Scanner, Software, Fahrzeugdaten, Applikationsparameter, Roboter und Lackierkabine sollen vielmehr zu einer automatisierten Lackierzelle zusammenwachsen – oder kürzer: Der Roboter steuert die gesamte Lackierkabine.