Schadenmanagement
Die Bis-3.000-Euro-Alternative
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Der ZKF und die HUK-Coburg haben im Hintergrund eine alternative Handlungsoption für Werkstätten erdacht. Das soll eine vereinfachte Abwicklung bei Haftpflichtschäden bis 3.000 Euro bringen. Sachverständige und Anwälte blieben dafür außen vor, was für einige Kritik sorgt.
Social Media zeigt sich heutzutage am schnellsten, ob ein Thema polarisiert oder in der Flut von Informationen untergeht. So war es auch nach einer Diskussionsrunde auf der Automechanika, während der der ZKF und die HUK-Coburg ein gemeinsames Pilotprojekt ankündigten. Die Reaktionen, etwa auf Linkedin, zeigten deutlich das Konfliktpotenzial. Denn insbesondere den Sachverständigen und der Anwaltschaft stießen die Pläne – obwohl sie Anfang September noch nicht genauer definiert wurden – sauer auf. Und so sah sich unter anderem ZKF-Hauptgeschäftsführer Thomas Aukamm auf Linkedin persönlichen Angriffen ausgesetzt, obwohl eine offizielle Bekanntmachung zu dem Piloten weder durch die HUK noch durch den ZKF erfolgt war.
Gleichzeitig irritiert die allgemeine Überraschung über Gespräche zwischen HUK und ZKF. Denn aufmerksame Gäste des diesjährigen ZKF-Branchentreffs in Köln und Leser unserer Fachzeitschrift müssten damals schon die Ankündigung von ZKF-Präsident Arndt Hürter vernommen haben, dass der Verband in diesem Jahr ein beiderseitiges Entgegenkommen mit den Versicherungen erzielen wolle. In diesem Zusammenhang sei ein Pilot zur kooperativen Zusammenarbeit geplant: „Wir müssen weg von den reinen Konfrontationen“, erklärte damals Hürter, ohne schon weitere Details zu kommunizieren (s. Titelgeschichte F+K-Ausgabe 6).
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