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ZF Aftermarket Erst Fehlerdiagnose, dann Getriebereparatur

| Redakteur: Marion Fuchs

Um kostenintensive Reparaturen an Nfz-Getrieben zu vermeiden, sind eine fundierte Fehlerdiagnose und eine spezifische Expertise, wie sie der Friedrichshafener Antriebs- und Fahrwerkspezialist anbietet, im Vorfeld sinnvoll.

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ZF Aftermarket entwickelte einen eigenen Prüfstand, um das Getriebe auf Dichtheit und Funktion zu prüfen.
ZF Aftermarket entwickelte einen eigenen Prüfstand, um das Getriebe auf Dichtheit und Funktion zu prüfen.
(Bild: ZF)

Die Servicestellen von ZF Aftermarket bieten sowohl für firmeneigene als auch für Fremd-Getriebe im Nutzfahrzeug-Sektor Reparaturen unter Einsatz moderner Diagnose-und Reparaturtechnik sowie unter Verwendung von Originalteilen an. Die Mobilität der Fahrzeuge wird durch professionelle Reparatur der Getriebe schnell wieder sichergestellt.

Normalerweise hat ein NKW-Getriebe eine Lebensdauer von 12-15 Jahren, was etwa 700.000 –800.000 km entspricht. Fehler beim Schaltvorgang, Verschleiß und Verschmutzungen können die Funktionalität jedoch einschränken und langfristig zu einem früheren Ausfall des Getriebes führen. Aufgrund der Komplexität der Komponente ist dann ein differenzierter Diagnose-und Instandsetzungsprozess gefragt.

In vielen Fällen handelt es sich dabei erst einmal nur um verschlissene Kleinkomponenten wie Nadellager, Synchronringe, Schaltmuffen oder Dichtungen, welche bei der Reparatur ausgetauscht werden. 80% der Probleme liegen jedoch bei der Synchronisierung der Kupplungs- oder Getriebesteller. Viele Symptome lassen auf einen Getriebeschaden schließen, werden jedoch beispielsweise durch ein defektes ZMS oder ein Fehler bei der Luftversorgung verursacht. Die Experten von ZF Aftermarket weisen darauf hin, dass es diese Fehlerquellen vor einer Getriebereparatur auszuschließen gilt.

Der Prozess einer professionellen und strukturierten Getriebeinstandsetzung ist bei ZF Aftermarket klar definiert: Fehlerdiagnose, Befundung, Reinigung, Zerlegung, Instandsetzung und –je nach Bedarf –Reparatur oder Austausch von Einzelteilen.

Nach der Reparatur werden alle Getriebe am ZF-Prüfstand final unter realistischen Bedingungen überprüft. Bei Automatikgetrieben wird das Getriebeöl dabei auf 75 Grad Celsius erhitzt, um realitätsgetreue Temperatur-und Druckbedingungen zu simulieren.

Nach der Montage wird das Getriebe mit neuem Öl befüllt. Für die sorgfältige Prüfung auf Dichtheit und Funktion hat der ZF-Konzern eigens für seine Automatgetriebe einen spezifischen Prüfstand entwickelt. Zuletzt wird die Software des Automatikgetriebes auf den ursprünglichen Stand zurückgestellt, damit die Werkstatt nach Einbau des Getriebes die Fahrzeugdaten wieder aufspielen und die neueste Softwareversion der Fahrzeughersteller installieren kann. Ein finaler Testlauf des Getriebes im Fahrzeug schließt den Reparaturprozess ab.

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