Der bayerische Landesverbandstag fand in diesem Jahr in Bad Aibling beim K&L-Unternehmen Fabricar statt. Schwerpunkt der Veranstaltung war die E-Mobilität. Ein Thema, zu dem der Landesverbandstag teilweise überraschende Infos lieferte.
Landesinnungsmeister Thomas Schneider und Geschäftsführer Robert Paintinger begrüßten schon am Freitag etwa 50 Mitgliedsbetriebe zur diesjährigen Mitgliederversammlung.
(Bild: Otto - VCG)
Schon am Freitagmittag begrüßten Landesinnungsmeister Thomas Schneider und Geschäftsführer Robert Paintinger etwa 50 Mitgliedsbetriebe zur diesjährigen Mitgliederversammlung. Und auch aus Nordrhein-Westfalen waren Gäste zugegen: So gab ZKF-Präsident Arndt Hürter zu Beginn der Veranstaltung einen kurzen Einblick in die aktuellen Themen des Zentralverbands Karosserie- und Fahrzeugtechnik (ZKF).
Bevor Robert Paintinger den Haushalt 2025 und 2026 vorstellte, nutzte Landesinnungsmeister Thomas Schneider die Gelegenheit, auf die enorme Bedeutung des Landesverbandstag für die Innung Südbayern hinzuweisen. Es sei unbedingt notwendig die Veranstaltung auf dem heutigen Niveau zu halten, besser weiter auszubauen. „Wir haben in diesem Jahr 41 Aussteller, die mit ihren Standgebühren nicht nur den Verbandstag, sondern eben auch die Innung finanziell unterstützen“, führte Schneider aus. Aufgrund der sinkenden Mitgliederzahlen sei es wichtig, den Landesverbandstag weiter auszubauen, ergänzte Robert Paintinger.
Schneider und Paintinger appellierten eindringlich an die Mitgliedsbetriebe, den Landesverbandstag zu besuchen und die Möglichkeiten zu nutzen, die diese Veranstaltung bietet. „Ihr habt nicht viele Gelegenheiten beispielsweise mit dem Prozessverantwortlichen der HUK abends mal ein Bier zu trinken“, unterstrich Paintinger.
K&L-Unternehmer Peter Vogel, der ebenfalls aus Nordrhein-Westfalen als Gastredner vor Ort war, erläuterte, wie er in seinem Unternehmen Unfallersatzfahrzeuge kalkuliert. Er hat sich selbst als Kfz-Sachverständiger zertifizieren lassen und legte dar, dass je nach Region die Schwacke- oder Fraunhofer-Vorgaben nicht ausreichend seien. Sein Vortrag löste eine rege Diskussion aus.
Im Anschluss gab Tonny van de Wiel von BRS Europe einen Einblick in den Aufbau von funktionierenden Netzwerken. Dabei zeigte er auf, welche Netzwerke insbesondere in Deutschland existieren und wie sich diese zusammensetzen.
Für den Abend hatte der Landesinnungsverband in das Hotel Höhensteiger in Rosenheim eingeladen. Hier gab es bei einem gemütlichen Beisammensein mit Speis und Trank reichlich Gelegenheiten zum Netzwerken.
Experten-Panels sehen E-Mobilität auf dem Vormarsch
Der Samstag startete mit dem Besuch der Ausstellung im CO2-neutralen K+L-Betrieb Fabricar in Bad Aibling. In seiner Begrüßungsrede gab Landesinnungsmeister Thomas Schneider einen Überblick zu den aktuellen Herausforderungen der Karosserie- und Fahrzeugbauerbranche.
In zwei „Paneltalks“ ging Robert Paintinger mit insgesamt acht Talk-Gästen auf den diesjährigen Schwerpunkt E-Mobilität ein. Im ersten Talk ging es um die künftige Entwicklung dieses Geschäftsfelds, das von Deutschlands NIO-Chef David Sultzer, dem Prozessleiter der DAT, Hendrik Pötter, dem Leiter Prozessmanagement der HUK Coburg, Michael Schnapp und dem Geschäftsführer des AZT, Dr. Christian Sahr beleuchtet wurde.
In diesem Zusammenhang kamen auch alternative Antriebsarten zur E-Mobilität zur Sprache, beispielsweise Verbrennungsmotoren mit sogenannten E-Fuels. Dr. Christian Sahr wünschte sich, dass eine entsprechende Infrastruktur mit den zugehörigen Produktionskapazitäten in ausreichender Menge schaffen würde, bevor man mit der Forderung nach E-Fuels den Verbraucher zusätzlich verunsichere. Zudem sei es besser, die benötigte elektrische Energie direkt zu nutzen, als sie zunächst in die Herstellung von Kraftstoffen zu stecken.
Im zweiten Talk kamen dann die Werkstätten zur Sprache. Hier wurde deutlich, dass die E-Fahrzeuge keine Raketenwissenschaft sind. Die Werkstattvertreter vertraten einhellig die Meinung, dass es für K&L-Betriebe letztlich um die Karosserieinstandsetzung ginge. Allerdings sei es notwendig die Verbraucher richtig aufzuklären – das koste Zeit und Geld.
Das man aus dem Bereich auch deutlich mehr machen kann, zeigte Manuel Ruhfass, vom Autohaus Ruhfass. Der Unternehmer hat sich auf Hochvolt-Batterien spezialisiert und verkauft diese beispielsweise als Energiespeicher.
Stand: 08.12.2025
Es ist für uns eine Selbstverständlichkeit, dass wir verantwortungsvoll mit Ihren personenbezogenen Daten umgehen. Sofern wir personenbezogene Daten von Ihnen erheben, verarbeiten wir diese unter Beachtung der geltenden Datenschutzvorschriften. Detaillierte Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Einwilligung in die Verwendung von Daten zu Werbezwecken
Ich bin damit einverstanden, dass die Vogel Communications Group GmbH & Co. KG, Max-Planckstr. 7-9, 97082 Würzburg einschließlich aller mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen (im weiteren: Vogel Communications Group) meine E-Mail-Adresse für die Zusendung von redaktionellen Newslettern nutzt. Auflistungen der jeweils zugehörigen Unternehmen können hier abgerufen werden.
Der Newsletterinhalt erstreckt sich dabei auf Produkte und Dienstleistungen aller zuvor genannten Unternehmen, darunter beispielsweise Fachzeitschriften und Fachbücher, Veranstaltungen und Messen sowie veranstaltungsbezogene Produkte und Dienstleistungen, Print- und Digital-Mediaangebote und Services wie weitere (redaktionelle) Newsletter, Gewinnspiele, Lead-Kampagnen, Marktforschung im Online- und Offline-Bereich, fachspezifische Webportale und E-Learning-Angebote. Wenn auch meine persönliche Telefonnummer erhoben wurde, darf diese für die Unterbreitung von Angeboten der vorgenannten Produkte und Dienstleistungen der vorgenannten Unternehmen und Marktforschung genutzt werden.
Meine Einwilligung umfasst zudem die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse und Telefonnummer für den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern wie z.B. LinkedIN, Google und Meta. Hierfür darf die Vogel Communications Group die genannten Daten gehasht an Werbepartner übermitteln, die diese Daten dann nutzen, um feststellen zu können, ob ich ebenfalls Mitglied auf den besagten Werbepartnerportalen bin. Die Vogel Communications Group nutzt diese Funktion zu Zwecken des Retargeting (Upselling, Crossselling und Kundenbindung), der Generierung von sog. Lookalike Audiences zur Neukundengewinnung und als Ausschlussgrundlage für laufende Werbekampagnen. Weitere Informationen kann ich dem Abschnitt „Datenabgleich zu Marketingzwecken“ in der Datenschutzerklärung entnehmen.
Falls ich im Internet auf Portalen der Vogel Communications Group einschließlich deren mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen geschützte Inhalte abrufe, muss ich mich mit weiteren Daten für den Zugang zu diesen Inhalten registrieren. Im Gegenzug für diesen gebührenlosen Zugang zu redaktionellen Inhalten dürfen meine Daten im Sinne dieser Einwilligung für die hier genannten Zwecke verwendet werden. Dies gilt nicht für den Datenabgleich zu Marketingzwecken.
Recht auf Widerruf
Mir ist bewusst, dass ich diese Einwilligung jederzeit für die Zukunft widerrufen kann. Durch meinen Widerruf wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund meiner Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt. Um meinen Widerruf zu erklären, kann ich als eine Möglichkeit das unter https://contact.vogel.de abrufbare Kontaktformular nutzen. Sofern ich einzelne von mir abonnierte Newsletter nicht mehr erhalten möchte, kann ich darüber hinaus auch den am Ende eines Newsletters eingebundenen Abmeldelink anklicken. Weitere Informationen zu meinem Widerrufsrecht und dessen Ausübung sowie zu den Folgen meines Widerrufs finde ich in der Datenschutzerklärung, Abschnitt Redaktionelle Newsletter.