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Instandsetzen vor Erneuern

| Redakteur: Redaktion Fahrzeug + Karosserie

Seit zwölf Jahren entwickelt und vertreibt in Deutschland die Carbon GmbH exklusiv das Miracle-Reparaturkonzept.

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(Archiv: Vogel Business Media)
Nicht wenige Unternehmen haben seither die vielen Vorteile der originalen Miracle-Instandsetzungsmethode erkannt. Unter den ersten Anwendern in Europa war der 1977 gegründete Karosserie- und Lackierbetrieb von Peter Scholz in Zeil am Main. Seit Anfang 2009 unterhält Scholz in Bayerns größtem zusammenhängendem Gewerbegebiet Hallstadt-Bamberg einen hochmodernen Filial-Betrieb, in dem vorbildlich ausgestattete, ergonomische Arbeitsplätze effiziente Abläufe gewährleisten. Der Eurogarant-Betrieb beschäftigt 34 Mitarbeiter, davon acht Auszubildende.

Wie sich die Nord-Bayern weiter entwickelt haben, so hat sich auch bei der Carbon GmbH einiges getan, bestätigt Diplom-Wirtschaftsinformatiker Arno Scholz, der gemeinsam mit seinem Bruder Norbert heute das Geschäft in zweiter Generation führt. Nachdem an beiden Standorten die Miracle-Arbeitsplätze durch das AluRepair-System der Carbon GmbH komplett ausgestattet waren, hatte das Reparatur-Know-how der Mitarbeiter für die Gebrüder Scholz oberste Priorität.

Instandsetzungs-Know-how in Theorie und Praxis

Auf der Agenda der Miracle-Aufbauschulungen steht neben dem effektiven praktischen Einsatz der Miracle-Komponenten, der Aluminium-Reparatur und der Miracle Klebetechnik insbesondere der Erfahrungsaustausch unter den Karosserie-Mitarbeitern. Für Trainer Richard Wolfrum ist klar: „Im Laufe der Zeit schleichen sich bei jedem Anwender beinahe zwangsläufig Fehler ein. Hier setzen wir zuerst an.“ Wolfrum zeigt, wie effektiver und schneller gerichtet werden kann. Anhand vieler Beispiele wird in Theorie und Praxis demonstriert, wie die Bits bei unterschiedlichen Schadensbildern richtig angesetzt werden sollten, um stets optimale Ergebnisse zu erzielen.

Kraftvoll: Miracle Klebetechnik

Für alle Teilnehmer überraschend war, wie effizient die Miracle-Klebetechnik (Bild) bei Stahl und bei Aluminium das Vorrichten von Schäden meistert. Arno Scholz: „Es ist beinahe unglaublich, mit welchen Kräften, sich die mit speziellem Reiniger vorbehandelten, heißgeklebten Miracle-Pads belasten lassen. Wir haben zwischen den Pads und der an der Richtbank befestigten AiroPower-Druckluftpresse über 6.000 Newton gemessen, das heißt, an nur vier Pads kann man mit über zwei Tonnen ziehen.“ Bei der Reparatur der meist sehr festen und steifen Aluminiumbleche kommt der Instandsetzer durch das Vorrichten mit der Klebetechnik schnell zu sehr guten Ergebnissen. Interessant und für ihn neu war denn auch, so Arno Scholz, dass hochwertige Aluminium-Reparaturen nur mit einer Kombination von Bit- und Bolzen-Technik machbar sind. Ohne die Aluminium-Bits, betont auch Karosseriebaumeister Richard Wolfrum, könnten Kanten definitiv nicht sauber wieder hergestellt werden. Neben den positiven Erfahrungen mit dem Miracle-System für Stahlbleche, das bei Scholz in Zeil am Main nun schon fünfzehn Jahre auf dem Buckel hat und dort noch jeden Tag seinen Dienst verrichtet, war es die Einzigartigkeit des AluRepair-Systems, die Norbert Scholz überzeugt hat. „Wir wissen“, so der gelernte Betriebswirt, “das wir bei der Carbon GmbH auch nach dem Kauf sehr gut aufgehoben sind. System, Schulung, Service und Support - das Gesamtpaket ist einfach stimmig.“ Im Hinblick auf die Leistungsfähigkeit und lange Einsatzdauer des Systems sei auch die Investitionssumme absolut gerechtfertigt. „Für uns als professionelle Instandsetzer sind Reparaturqualität und Wirtschaftlichkeit entscheidend,“ betont Scholz, und da gebe es am Markt keine Alternative zum Carbon-Miracle-Reparaturkonzept. Wer zweihundertfünfzig km/h fahren wolle, kaufe schließlich auch keinen Kleinwagen, so der Geschäftsführer der Zeiler Filiale.

Richtig richten und kalkulieren

Besonderes Augenmerk bei der Aufbauschulung legt Karosseriebauermeister Richard Wolfrum neben den technischen Feinheiten auf die korrekte Kalkulation von Richtarbeiten - schließlich verspricht die Carbon GmbH den Anwendern des Miracle-System deutlich höhere Erträge als mit traditionellen Richtmethoden oder mit Teilersatz möglich wäre. Richtig zu richten ist das Eine, den eigenen Aufwand genau und optimal zu kalkulieren jedoch ein ebenso wichtiger Arbeitsschritt um einen Betrieb erfolgreich zu führen. Mit der „Ausbeulformel“ des Allianz Zentrums für Technik kann der Reparaturaufwand, der in die Angebotserstellung beziehungsweise Abrechnung mit den Assekuranzen, aber auch zur eigenen Kosten- und Nachkalkulation, schnell und rechtssicher bestimmt werden. Auf Grundlage der beschädigten Flächen kann mit der Berechnungsformel für Werkstatt, Sachverständige und Versicherer schnell und vor allem sehr transparent, die notwendige Ausbeulzeit und der Materialaufwand schadenspezifisch berechnet werden. Mit dieser allgemein akzeptierten Kalkulationshilfe lassen sich Fehleinschätzungen und Streit weitestgehend vermeiden, da sie die Wahl des ökonomisch und ökologisch sinnvollsten Reparaturweges erleichtert. Die Be- und Abrechnung von Karosserieschäden gemäß der „Ausbeulformel“ präferiert dabei beinahe automatisch immer eine mögliche Instandsetzung.

Instandsetzen bringt die höhere Rendite

Für Arno Scholz ist nach der Aufbauschulung bei der Carbon GmbH klar, dass der bis dato schon hohe Anteil an Instandsetzungen in den beiden Unternehmen, in Zukunft noch weiter gesteigert werden sollte. Norbert Scholz, selbst Meister-Preisträger des bayerischen Karosseriebauhandwerks, fügt hinzu: „Die Aufbauschulung hat klar gezeigt, dass beim Richten noch deutlich mehr machbar ist als wir gedacht haben“ Über den eigenen Tellerrand hinaus zu blicken sei extrem wichtig, sonst drehe man sich irgendwann im Kreis. Die Kennzahlen aus den Betrieben sprechen, so der Betriebswirt, eine eindeutige Sprache. So sei früher die Lackierung der Bereich gewesen, wo Geld verdient wurde, mittlerweile werden bei Scholz jedoch mehr Karosseriebauer als Lackierer gebraucht. Der Ertrag bei der Reparatur sei wegen der ständig sinkenden Teilemargen bei der Instandsetzung klar höher als bei Lack und beim Austausch von Teilen.

Breite Marketingunterstützung

Das Resümee der Mitarbeiter von Karosseriebau Scholz zur Carbon-Miracle-Aufbauschulung fällt durchweg positiv aus. Im speziellen gilt das Lob dem Trainer Richard Wolfrum, der für die Scholz-Belegschaft den Status eines „Daniel Düsentriebs der Karosserie-Reparatur“ habe. Jeder habe etwas Neues mitgenommen und wirklich dazugelernt. Arno Scholz ist zuversichtlich, dass die Motivation, das Gelernte in der Praxis umzusetzen, das Tagesgeschäft weiter befeuert und schließt ab: „Unser Entdeckungsgeist ist eindeutig geweckt.“

Für sich neu entdeckt haben die beiden Scholz-Brüder im Gespräch mit Carbon-Vertriebsleiter Siegbert Müller die reichhaltige Marketing-Unterstützung der Miracle-Partnerbetriebe durch die Carbon GmbH. Für Norbert Scholz steht fest, dass er bei der Neukundengewinnung im profitablen Segment „Private Endkunden“ zukünftig verstärkt auch auf das flankierende Werbematerial der Carbon GmbH zugreifen wird.

 

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