Opel-Rückruf Kuriose Aktion um den Corsa-E

Von Niko Ganzer

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Damit Behörden die „Einhaltung der Abgasvorschriften“ überprüfen können, ist bei 16.600 emissionsfreien Kleinwagen ein Pflicht-Softwareupdate notwendig.

Die Maßnahme gilt für Elektromodelle aus dem Produktionszeitraum Oktober 2019 bis Mai 2022.
Die Maßnahme gilt für Elektromodelle aus dem Produktionszeitraum Oktober 2019 bis Mai 2022.
(Bild: Opel)

Weil die „Prüfstandmessung zum Nachweis der Einhaltung der Abgasvorschriften aufgrund eines Softwarefehlers nicht durchgeführt werden“ kann, meldet das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) seit einigen Tagen einen neuen Rückruf für den Opel Corsa. Kurioserweise gilt die Aktion für den Corsa-E, also die vollelektrische Variante.

„Gemäß den gesetzlichen Vorgaben muss auch bei diesem Modell jederzeit eine Rollenprüfstandsmessung durch Behörden durchgeführt werden können“, sagte ein Opel-Sprecher auf Anfrage. Ein Softwareupdate stelle dies nun bei 6.442 Exemplaren in Deutschland sicher. Im Ausland sind es laut KBA nochmal über 10.000 weitere Exemplare.

45-minütiger Werkstattaufenthalt

„Der Werkstattaufenthalt beim autorisierten Opel-Service-Partner ist für den Kunden kostenfrei und nimmt circa 45 Minuten in Anspruch“, kündigte der Sprecher an. Die interne Rückrufkennung des Herstellers lautet „KCI“. Die Neuprogrammierung des zentralen Steuergeräts (BSI) wird behördlich überwacht und gilt für Elektromodelle aus dem Produktionszeitraum Oktober 2019 bis Mai 2022.

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