Acoat Selected

Managementkonferenz am Puls der Zeit

| Redakteur: Konrad Wenz

Armin Dürr, Technischer Leiter DACH bei Akzo Nobel kurz vor der Enthüllung das Paint Perform Air.
Armin Dürr, Technischer Leiter DACH bei Akzo Nobel kurz vor der Enthüllung das Paint Perform Air. (Bild: Wenz)

Über 700 Gäste aus Deutschland, Österreich und der Schweiz waren der Einladung nach Frankfurt am Main gefolgt und tauschten sich während der Acoat Selected Management Konferenz über neueste Erfahrungen und Trends in der Branche aus – die Kernthemen der Tagung waren Autonomes Fahren, Elektromobilität und Klimaschutz.

Es war ein impulsreiches und eindrucksvolles Wochenende mit spannenden Höhepunkten, das unter dem Motto „Zukunft! Wird aus Ideen gemacht“ stattfand. Benjamin Burkard, Vertriebsleiter AkzoNobel VR DACH, begrüßte die Gäste in der Mainmetropole und eröffnete die spannende Vortragsreihe mit einem umfassenden Einblick in die Branche. Er betonte die bevorstehenden Änderungen als Chance zu nutzen und kam zu dem Schluss, dass nach wie vor ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg die handwerkliche Leistung der Betriebe ist.

Moderator Simon Handke, Marketingleiter AkzoNobel VR DACH, übernahm nach dem Vortrag das Wort und führte eloquent durch das Programm mit den Kernthemen „Autonomes Fahren“ und „Elektromobilität“.

Dazu brachte AkzoNobel Redner, wie Dr. Ingo Weber und Claudia Stephan von der BMW AG auf die Bühne. Dr. Ingo Weber gab Einblicke in zukünftige Entwicklungsschritte, wie BMW in den kommenden Jahren den Fahrer zum Mitfahrer werden lässt und Claudia Stephan spezifizierte in diesem Zusammenhang das Thema Fahrzeuglacke. Ebenfalls aus dem Blickwinkel der Automobilindustrie wurde das Thema Elektromobilität aufgegriffen. Hierzu beeindruckte der Vortrag von Robert Steinböck, ALLMOBIL GmbH, ein Unternehmen der Porsche Holding Salzburg. Er räumte mit vielen Vorurteilen rund um das Thema Elektromobilität auf und gab einen Vorausblick in das Jahr 2050 und die damit verbundenen Klimaziele, die durch neue Energielösungen erreicht werden sollen.

Ein Höhepunkt der Veranstaltung war die Enthüllung des Paint PerformAir auf der Bühne durch Armin Dürr, Technical Manager AkzoNobel VR DACH. Die Innovation aus dem Hause Akzo Nobel feierte bei der Management-Konferenz ihre Markteinführung. Der Paint Perform Air verbessert und automatisiert laut Dürr die Bedingungen in der Lackierkabine und erleichtert und beschleunigt den Auftrag für den Lackierprozess. Dafür arbeitet das System mit einer Erwärmung der Spritzluft um bis zu 40 Grad Celsius. Darüber hinaus wird die Spritzluft befeuchtet und die zu lackierende Oberfläche entladen.

„Wir werden schneller im Prozess und können ohne Aktivator lackieren", führte Dürr aus. Und Benjamin Burkard ergänzte: „Wir kommen mit diesem Gerät wieder an Verarbeitungszeiten, wie wir sie vor Einführung der Wasserlacke kannten.“ Akzo Nobel hat in Musterrechnungen ermittelt, dass sich das Gerät innerhalb von 0,8 bis 1,8 Jahren amortisieren soll – je nach Menge der Durchläufe. Un das trotz des relativ hohen Preises von 33.500 Euro für die mobile Station und 35.000 Euro für die fest verbaute Variante. Pro Spritzkabine benötige man ein Gerät – das heißt, mit einem Gerät können nicht zwei Kabinen gleichzeitig versorgt werden. Das Interesse der Kunden am Paint PerformAir war schon während des Vortrages deutlich spürbar. Einige Teilnehmer nutzten am Samstagnachmittag die Gelegenheit, das Gerät beim Darmstädter K&L-Unternehmen Mobilack kennenzulernen. Hier bestätigte Lackierermeister Veikko Oettershagen die zuvor von Akzo Nobel getroffenen Aussagen. Sein Betrieb arbeitet schon seit einiger Zeit mit dem Gerät. Oettershagen zeigte sich äußerst begeistert – Effizienzsteigerungen und Einsparungen seien schon nach wenigen Tagen spürbar und messbar gewesen. Akzo Nobel hält laut Burkard einige Geräte zum testen vor.

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