BVdP

m.o.r.e für die Schadensteuerung

| Redakteur: Marion Fuchs

Robert Paintinger, BVdP-Geschäftsführer
Robert Paintinger, BVdP-Geschäftsführer (Bild: BVdP)

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Rund 300 Teilnehmer trafen sich auf der Mitgliederversammlung des Bundesverbandes der Partnerwerkstätten (BVdP) Mitte März in Kassel. Auf der Agenda standen zentrale Projekte, die der Verband im gesteuerten Schadengeschäft vorantreiben will. Unter anderem will der Bundesverband nach eigenen Angaben seine Aktivitäten im kooperativen Schadenmanagement ab sofort im Rahmen des Konzeptes m.o.r.e bündeln.

Für mehr Erkennbarkeit der Leistung bei der Unfallreparatur und in der Schadensteuerung soll die Marke m.o.r.e sorgen, als Signalisation bei den Partnerwerkstätten und als Kundenbindung bei FLI – Fleet, Leasing, Insurance.

Bessere Prozesse sollen durch den QualiCheck erreicht werden. Der Kostenvoranschlagscheck als digitaler Prozess sorgt für eine reibungslose und schnelle Schadenabwicklung zwischen Partnerwerkstätten, Kfz-Versicherern und Steuerern. Hinter dem Baustein „Eco-Repair“ verbirgt sich die Stretegie „Instandsetzen vor Erneuern“ Eco-Repair stellt die ökonomische und ökologische Unfallschadenreparatur sicher und gewährleistet den wirtschaftlich sinnvollsten Reparaturweg. Im Rahmen der Best Practice Zirkel verbessern die Partnerwerkstätten betriebliche Abläufe und optimieren ihre Prozesse nachhaltig.

SPN Partner Netzwerk

Die Geschäftsführer des SPN Partner Netzwerk Dominik Hertel und Michael Schmidmeister stellten während der Mitgliederversammlung das neue SPN Schadenportal vor. Sie nahmen auch Stellung zur Kritik der BVdP-Mitglieder, die sich am Preismodell und am Umgang von SPN mit den Partnerwerkstätten entzündete. In Kassel führten die beiden Geschäftsführer eine lebhafte Diskussion mit den Teilnehmern. Bemängelt wurden vor allem die Kosten für die Nutzung der Software, die nicht im Stundenverrechnungssatz eingepreist werden könne. Die Geschäftsführer sicherten zu, die angesprochenen Probleme noch einmal intern zu diskutieren.

Innovation Group

Die Verbesserung von Abläufen stand auch beim Auftritt von Markus Unterberger, COO Innovation Group Deutschland, während der Mitgliederversammlung in Kassel im Mittelpunkt. Er stellte die neuen Leistungsbausteine des Schadensteuerers vor und stellte sich den Fragen der Mitglieder. Besonderes Augenmerk legte Innovation Group auf die Erklärung der Bedeutung und des Zustandekommens der Stornoquote. „Wir haben durch nicht immer ganz optimale Kommunikation Vertrauen verspielt. Wir sehen uns als diejenigen, die ständig verändern und verbessern werden. Wir verstehen, dass wir dann aber transparenter und klarer kommunizieren müssen,“ betonte Markus Unterberger. Er gab den anwesenden Partnerwerkstätten zudem einen offenen Einblick in die künftigen Entwicklungen.

Partnerwerkstätten

Die aktuelle wirtschaftlich Lage der Partnerwerkstätten stand ebenfalls auf der Agenda. „Die Entwicklung der verkauften Stunden hat sich gegenüber dem Vorjahr auf einem hohen Niveau gehalten“, beschrieb Robert Paintinger die Auslastung für das Jahr 2018. „Die Gesamtkosten in den Schadensteuerungsbetrieben liegen allerdings vor allem aufgrund der der gestiegenen Arbeitskosten schon wieder deutlich über dem Vorjahr.“ Aufgrund der positiven Auftragslage habe sich die Betriebsleistungseffizienz der Betriebe ungefähr halten können, leider aber auf gefährlich schlechtem Niveau. Aus diesem Dilemma gibt es nur einen Ausweg: Die Verrechnungssätze müssen steigern.

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