BASF Nachhaltige Lacke

Redakteur: Marion Fuchs

Der Unternehmensbereich Coatings von BASF hat für seine Reparaturlackmarken in Europa nun eine Produktpalette im Programm, die hilft, CO2-Emissionen zu reduzieren.

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Die neuen Reparaturlacke sind nach dem zertifizierten Biomassenbilanzansatz hergestellt und lassen sich wie die herkömmlichen Autolacke verarbeiten.
Die neuen Reparaturlacke sind nach dem zertifizierten Biomassenbilanzansatz hergestellt und lassen sich wie die herkömmlichen Autolacke verarbeiten.
(Bild: Wilfried Hiegemann, Münster)

Der Unternehmensbereich Coatings von BASF hat für seine Reparaturlackmarken Glasurit und R-M jeweils eine neue Produktreihe in Europa eingeführt, die die Autoreparatur nachhaltiger macht. Es sind nach Unternehmensangaben die weltweit ersten Reparaturlacke, die nach dem zertifizierten Biomassenbilanzansatz hergestellt werden und damit zur Reduktion von CO2-Emissionen beitragen.

Die neue nachhaltige Produktlinie von Glasurit.
Die neue nachhaltige Produktlinie von Glasurit.
(Bild: BASF)

Bei dem Verfahren der Biomassenbilanz wird bereits zu Beginn des Produktionsprozesses ein Teil fossiler Rohstoffe durch erneuerbare Rohstoffe wie Bio-Naphtha oder Biogas aus organischem Abfall oder pflanzlichen Ölen ersetzt. Dieser Bioanteil wird nach einer durch den TÜV Süd zertifizierten Methode der neuen Produktreihe für Autoreparaturlacke rechnerisch zugeordnet. Nach diesem kalkulatorischen Modell können 100 Prozent der fossilen Rohstoffe durch erneuerbare ersetzt werden.

Auch diese R-M-Produkte tragen zur Reduktion des CO2-Ausstoßes bei.
Auch diese R-M-Produkte tragen zur Reduktion des CO2-Ausstoßes bei.
(Bild: BASF)

Gewohnte Verarbeitungsprozesse

„Uns war es bei der Entwicklung des neuen Sortiments wichtig, dass sich für den Kunden hinsichtlich Qualität und Verarbeitung nichts ändert. Das Biomassenbilanzverfahren ermöglicht den Einsatz von erneuerbaren Rohstoffen bereits am Anfang der chemischen Produktion, so dass wir die daraus entstandenen Produkte wie gewohnt weiterverarbeiten und zur Herstellung unserer Reparaturlacke nutzen können“, erläutert Katja Scharpwinkel, Leiterin der Geschäftseinheit Autoreparaturlacke in der Region EMEA (Europe, Middle East and Africa) bei BASF. „Mit der neuen Produktreihe bieten wir Lackierwerkstätten die Möglichkeit, sich vom Wettbewerb zu differenzieren, einen direkten Einfluss auf CO2-Einsparungen zu nehmen und so einen bewussten Beitrag zum Umweltschutz zu leisten.“

Der Biomassenbilanzansatz, den unterschiedliche Unternehmensbereiche der BASF nutzen, ist vergleichbar mit dem Ökostromtarif, bei dem der an die Steckdose gelieferte Strom nicht zwingend aus regenerativer Energie stammt. Entscheidend ist vielmehr, dass der Anteil nachwachsender Rohstoffe im System insgesamt stimmt und den zertifizierten Verkaufsprodukten rechnerisch richtig zugeordnet wird. Dieser Anteil muss bei zunehmender Nachfrage entsprechend erhöht werden.

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