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Volkswagen Nutzfahrzeuge Neue Ausrichtung im Individualisierungsgeschäft

| Autor / Redakteur: Konrad Wenz / Dipl. Ing. (FH) Konrad Wenz

Die Hannoveraner wollen künftig die Auf- und Ausbaupartner besser betreuen. Zudem will VW Nutzfahrzeuge auch den unterschiedlichen internationalen Kundenanforderungen noch besser gerecht werden.

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(Bild: www.photodesign-wolfsburg.de)

Volkswagen Nutzfahrzeuge hat den Bereich „Sonderwagenbau“, der bisher den Aufbau individueller Konzepte ab Werk als Schwerpunkt hatte, mit dem Bereich „Aufbauherstellermanagement“, also die Betreuung von externen Umbau-Partnern, zum neuen Geschäftsfeld „Customized Solution“ zusammengelegt, teilte das Unternehmen per Pressemeldung mit.

Heute wird mehr denn je das leichte Nutzfahrzeug auf den speziellen Einsatzzweck des Kunden zugeschnitten. Dies gilt vor allem für den neuen Crafter, der Volkswagen Nutzfahrzeuge zufolge „trotz extremer Kundenorientierung bei der Entwicklung“ zu

70 Prozent weiter individualisiert wird. Bei der T-Baureihe sind es rund

50 Prozent, beim Caddy noch 35 Prozent.

Um diesem Wunsch nach der besten maßgeschneiderten Lösung nachzukommen, wurde nicht nur im neuen Crafter-Werk in Wrzesnia ein entsprechend großer spezieller Produktionsbereich eingerichtet, sondern

es werden auch strategisch neue Wege beschritten.

Volker Eissele, Leiter Customized Solution bei Volkswagen Nutzfahrzeuge: „Damit bündeln wir unsere Kräfte und können unsere Partner und Kunden noch besser betreuen." Den Kunden liefere VW-Nutzfahrzeuge Konzepte aus einer Hand durch das Angebot eines breiten Individualisierungsumfanges ab Werk. dazu komme das nahezu unbegrenzte Feld durch die Zusammenarbeit mit den ABH-Partnern. „Unseren Aufbauherstellern liefern wir entsprechend gut vorbereitete Basisfahrzeuge und sorgen für möglichst einfache Abwicklungsprozesse. Denn die Aufbauhersteller sind unser verlängerter Verkaufsarm. Wenn wir diesen Partnern den Auf-und Umbau vereinfachen, empfehlen diese wiederum ihren Kunden ein Produkt von Volkswagen Nutzfahrzeuge“, fügt Eissele an.

Auch der internationale Vertrieb richtet sich neu aus, um für die unterschiedlichen Märkte und internationalen Umbaupartner die entsprechenden Vorbereitungen treffen zu können und die Wünsche ins Unternehmen einzubringen. Volkmar Steinhorst, Leiter Vertrieb Großkunden und Aufbauhersteller: „Das Ziel ist, dem internationalen gewerblichen Kunden die branchenspezifische und gleichzeitig individuelle Lösung zu bieten, die er braucht, um sein Geschäft professionell zu betreiben.“

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