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Repanet Regionaltagung mit neuem Konzept

| Redakteur: Marion Fuchs

Das internationale Netzwerk der K+L-Branche veranstaltete Ende Februar seine erste Regionaltagung in 2019. Neu war das halbtägige Kompaktseminar.

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In Nümbrecht setzte Repanet erstmals sein neues Tagungskonzept um.
In Nümbrecht setzte Repanet erstmals sein neues Tagungskonzept um.
(Bild: Repanet)

Am 22. und 23. Februar veranstaltete das Werkstattnetzwerk Repanet seine erste Regionaltagung in diesem Jahr. Ergänzend zum normalen Tagungsprogramm umfasste die Veranstaltung erstmals auch ein halbtägiges Kompaktseminar.

Zum Programm der Regionaltagung, die diesmal in Nümbrecht im Bergischen Land stattfand, gehörte neben Fachreferaten auch ein Bericht zum aktuellen Stand des Netzwerks. Die Vorstandsmitglieder Margarita Debos und Andreas Keller stellten dabei mehrere neue Angebote vor, wie beispielsweise den Beratungsfahrplan. „Auf Wunsch“, erläuterte Margarita Debos, „stellen wir für jedes unserer Mitglieder einen langfristigen Beratungs- und Fortbildungsplan auf, der sich ganz an den individuellen Gegebenheiten und Bedürfnissen des Betriebs orientiert.“

Den „Kennzahlen-Kompass“ stellte im weiteren Verlauf Unternehmensberater Michael Zülch vor. Dieses neue Online-Tool gibt Werkstattleitern die Möglichkeit, sich unkompliziert einen Überblick über die wirtschaftliche Situation und Wettbewerbsfähigkeit ihres Betriebes zu verschaffen.

Tobias Kolesnyk, Repanet-Berater für Marketing und Werbung, wies in seinem Vortrag darauf hin, dass die Aufmerksamkeitsspanne eines Werbung-Betrachters deutlich gesunken sei. Kolesnyk stellte daher eine Reihe von Kurzvideos zu Werkstatt-Themen vor, die sich mit überschaubarem Aufwand und zu vertretbaren Kosten personalisieren lassen. Sie können beispielsweise als regionale Kinowerbung oder als Werbeclips vor YouTube-Videos eingesetzt werden.

Viel Zuspruch erhielt Andreas Keller für sein Referat zum Themenkomplex „Auszubildende und Mitarbeiter gewinnen und halten“. „Gerade Handwerksbetriebe brauchen eine mitarbeiterorientierte Grundeinstellung. Solche gelebten Werte sind ebenso wichtige Argumente für eine Ausbildung oder Anstellung wie die Entlohnung. Machen Sie sich eines klar: Früher haben sich Schulabgänger bei den Betrieben beworben“, betonte Keller. „Heute bewerben sich Betriebe bei den Schulabgängern.“

Beim ersten Kompaktseminar während referierten Rechtsanwalt Elmar Fuchs und Tobias Metzner, beide leitende Mitglieder von Verbänden des Kfz-Sachverständigenwesens, über juristische und kalkulatorische Aspekte bei der Abrechnung von Kfz-Reparaturarbeiten. „Wir haben das Kompaktseminar auf Anregung unserer Mitglieder eingeführt“, erklärte Margarita Debos. „Viele Themen sind so komplex, dass sie sich in einem Kurzreferat nicht erschöpfend behandeln lassen – in einem vierstündigen Kompaktseminar geht das hingegen schon.“ Zahlreiche Teilnehmer blieben über Nacht und nahmen am zweiten Tag an dem Seminar teil.

www.repanet.de

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