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Elting Tetris für die Ladungssicherung

| Redakteur: Dr. Holger Schweitzer

Für Logistikunternehmen muss Ladungssicherung einfach und schnell anzuwenden sein. Elting verspricht mit seinem Vario-Save-System eine platzsparende, widerstandsfähige Alternative für den täglichen Einsatz im Verteilerverkehr.

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Mit Vario-Save lassen sich Waren auf Lkw-Ladeflächen sicher und effizient verstauen.
Mit Vario-Save lassen sich Waren auf Lkw-Ladeflächen sicher und effizient verstauen.
(Bild: Elting)

Eine gute Ladungssicherung muss effizient und sicher sein. Verlader sollten die zu sichernde Ladung auf Lkw-Flächen möglichst einfach und schnell sichern können. Gleichzeitig gilt es, Lastverteilungen einzuhalten und Ladelücken möglichst klein zu halten. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, hat der Hersteller von Fahrzeugbaukomponenten und Ladungssicherungssystemen Elting mit Vario-Save ein System entwickelt, das nach dem „Tetris-Prinzip“ funktioniert.

Wie das Unternehmen informiert, kann der Fahrer mit dem Dekra-zertifizierten System seine Ladefläche vielfältiger gestalten und nutzen. So könne er innerhalb weniger Minuten eine künstliche Stirnwand und eine zweite Ladeebene schaffen. Damit lasse sich sowohl die Lastverteilung optimieren als auch der Raumnutzungsgrad erhöhen, so der Hersteller. Dabei verkleinere das System Ladelücken nach dem „Tetris-Prinzip“.

Um das volle Potenzial des Systems zu nutzen, empfiehlt Guido Elting, Geschäftsführer der Geräte- und Apparatebau GmbH & Co. KG, mindestens sechs, besser acht Querschienen in den Fahrzeugboden einzubauen. Hier gelte ausnahmsweise „viel hilft viel“. Denn mit jeder zusätzlichen Schiene steige die Anzahl der Sicherungsoptionen exponenziell an, erklärt Elting. Ist eine Ladefläche voll ausgestattet, lasse sich nahezu jedes Ladegut formschlüssig sichern. Mit einer Rungen-Reihe, die der Fahrer mit einer Europalette verbindet, könne auf der Fläche zudem mehrfach eine künstliche Stirnwand mit einer Lastaufnahme von bis zu 4,8 Tonnen geschaffen werden.

Beladen nach der Entlade-Reihenfolge

Ist eine zweite Ladeebene erforderlich, können laut Hersteller zwei Rungen mit einem Querstück horizontal miteinander verbunden werden. Dadurch könnten Güter zweilagig transportiert werden. Beim Entladen lasse sich die zweite Ebene schnell wieder zurückbauen. Damit könnten die Waren entsprechend der Entlade-Reihenfolge beladen werden. Dies sei vor allem für Unternehmen im Verteilerverkehr interessant, die viele Auslieferungsstellen anfahren.

Auch flexible und verformbare Ladegüter wie Bigbags oder Bitumenbahnen sollen sich durch das formschlüssige Abstecken schneller und effektiver sichern lassen als mit einem kraftschlüssigen Überspannen. Zusätzlich könne an jedem freien Rundsteg der Rungentaschen ein Spanngurt angeschlagen werden. Wie der Geschäftsführer berichtet, hätten einige seiner Kunden aus dem Stahl- und Baustoffhandel ihre Beladungsprozesse komplett auf das formschlüssige Ladungssicherungssystem abgestimmt. Dadurch könnten sie nun durchschnittlich 90 Minuten pro Tag und Fahrzeug sparen.

Das Unternehmen hebt zudem die geringen Unterhaltskosten des Systems hervor. Da es extrem widerstandfähig sei, amortisiere es sich schnell. Demgegenüber seien Spanngurte je nach Beanspruchung rasch ablegereif, etwa bei scharfkantigen Waren. „Bis die als Sollbruchstelle fungierende Stahlrunge nachgibt, muss einiges passieren“, sagt Elting. Und selbst dann könne das Steckelement mit überschaubarem Aufwand und niedrigen Kosten einfach ausgetauscht werden.

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