Bundesverband Metall Vorschlag für Zusatzqualifikation

Autor / Redakteur: Konrad Wenz / Dipl. Ing. (FH) Konrad Wenz

Der BVM hat heute auf seiner zweijährigen Nutzfahrzeugtagung den Vorschlag zu einer Zusatzqualifikation für Fahrzeugbauer unterbreitet. Das neue Berufsbild soll zwischen Meister und Gesellen angesiedelt werden.

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Reinhard Eggers, Vorsitzender der Bundesfachgruppe Nutz- und Sonderfahrzeuge im BVM, schlägt eine Zusatzqualifikation für Fahrzeugbauer vor.
Reinhard Eggers, Vorsitzender der Bundesfachgruppe Nutz- und Sonderfahrzeuge im BVM, schlägt eine Zusatzqualifikation für Fahrzeugbauer vor.
(Bild: Wenz)

Reinhard Eggers Vorsitzender der Bundesfachgruppe Nutz- und Sonderfahrzeuge im Bundesverband Metall, konnte heute über 50 Teilnehmer zur zweitägigen Nutzfahrzeugveranstaltung des BVM begrüßen. Die Teilnehmer erwartet ein umfangreiches und informatives Programm rund um den Nutz- und Sonderfahrzeugbau. Unter anderem werden Themen wie Elektrifizierung im Nutzfahrzeugbereich sowie die EU-Einzelgenehmigung behandelt. Zudem erwartet die Teilnehmer am zweiten Tag eine Besichtigung des BPW-Werks in Wiehl.

Eggers stellte darüber hinaus auf der BVM-Tagung eine Idee für die Zusatzqualifikation von Metallbauern, Fachrichtung Nutzfahrzeugbau und Karosserie- und Fahrzeugbaumechanikern, Fachrichtung Karosserie- und Fahrzeugbau vor. Die Zusatzqualifikation „Nutz- und Sonderfahrzeugbau“ soll zwischen Gesellen und Meistern angesiedelt sein.

Der Bundesverband Metall erfährt in dieser Idee externe Unterstützung durch beispielsweise die HWK Braunschweig Lüneburg sowie durch den Verband der Arbeitsgeräte- und Kommunalfahrzeug Industrie e. V. Hier wurde schon ein Vorschlag für die Inhalte der Zusatzqualifikation erarbeitet. Dieser umfasst insgesamt etwa 160 Stunden Ausbildung. Dazu kommt der SP-Lehrgang (40 Unterrichtsstunden), der – Stand heute – Bestandteil der Zusatzqualifikation sein soll. Die Ausbildung soll in fünf Wochenblöcken absolviert werden.

Voraussetzung für die Teilnahme an der Qualifikation soll eine mindestens fünfjährige Berufserfahrung (Ausbildungszeit inbegriffen) sein. Der BVM will die Zusatzqualifikation innerhalb der nächsten zwei Jahre anbieten können.

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