Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe ZDK beschwert sich wegen Tesla bei der EU

Autor Doris Pfaff

Markenunabhängige Betriebe können derzeit keine Tesla-Fahrzeuge reparieren oder warten, weil ihnen laut ZDK der Hersteller die entsprechenden Zugänge verweigert. Weil das amerikanische Unternehmen damit aus Sicht des Verbands gegen geltendes EU-Recht verstößt, hat er Brüssel eingeschaltet.

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Markenunabhängige Betriebe können wegeb fehlender Zugänge derzeit keine Tesla-Fahrzeuge reparieren oder warten.
Markenunabhängige Betriebe können wegeb fehlender Zugänge derzeit keine Tesla-Fahrzeuge reparieren oder warten.
(Bild: Tesla)

Zurzeit ist es markenunabhängigen Kfz-Betrieben nicht möglich, einen einfachen und diskriminierungsfreien Zugang zu Reparatur- und Wartungsinformationen sowie zur Diagnose- und Programmierungssoftware von Tesla zu erhalten, so der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK). Einen solchen Zugang gewähre der amerikanischen Hersteller von Elektrofahrzeugen nur seinen Partnern. Markenunabhängige Kfz-Betriebe, die Tesla-Fahrzeuge warten und reparieren möchten, haben somit erhebliche Probleme.

Dieses Verhalten von Tesla verstößt laut ZDK gegen die Bestimmungen der EU-Typgenehmigungsverordnung, die einen diskriminierungsfreien Zugang zu Reparatur- und Wartungsinformationen und zur Diagnose- und Programmierungssoftware vorschreibt. Gespräche mit Vertretern von Tesla seien erfolglos gewesen, weshalb sich der ZDK nun an die Europäische Kommission gewandt hat. Eine Antwort steht noch aus.

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