Standheizung Besser auf Sicherheiz-Technik setzen

Von Jan Rosenow

Luftheizungen für den Fahrzeuginnenraum verbreiten sich durch den Wohnmobil-Boom immer mehr. Warum man auch bei solchen Geräten auf etablierte Anbieter setzen sollte, zeigt der Blick auf ein No-Name-Teil aus chinesischer Produktion.

Da hat es gebrannt: Das Plastikgehäuse des chinesischen Heizgeräts hat Kontakt mit dem heißen Inneren.
Da hat es gebrannt: Das Plastikgehäuse des chinesischen Heizgeräts hat Kontakt mit dem heißen Inneren.
(Bild: Rosenow/»kfz-betrieb«)

Wer an Standheizungen denkt, der hat zumeist ein Zusatzaggregat vor Augen, das den Kühlwasserkreislauf des Motors erwärmt und so den Motorstart bei tiefen Temperaturen erleichtert. Doch immer mehr Fahrzeuge brauchen eine Zusatzheizung, um die Fahrgastkabine oder den Aufbau zu heizen – und das womöglich sogar über einen längeren Zeitraum. Für diese Zwecke nutzt man Luftheizungen, die ohne Umweg über das Motorkühlmittel heiße Luft direkt in den Innenraum befördern.

Ein stark wachsender Markt für solche Produkte sind Wohnmobile. Vor allem bei den modischen Campervans fehlt es oft an Platz für die traditionelle Heizung mit Flüssiggas, weswegen sich für diese Fahrzeuge kraftstoffbetriebene Luftheizgeräte anbieten. Diese werden aber auch in vielen gewerblich genutzten Kleinbussen, Baumaschinen, Lkw und Rettungsfahrzeugen verwendet, bei denen die Arbeitsstättenverordnung eine ausreichende Beheizung über die gesamte Arbeitszeit hinweg vorschreibt – auch wenn der Fahrzeugmotor nicht läuft.