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Eurogarant Autoservice AG Deutschlandtour 2019 – digitale Angebote

Redakteur: Dipl. Ing. (FH) Konrad Wenz

Sieben Stationen umfasste die 12. Deutschlandtour der Eurogarant Autoservice AG. Die Vorstände Thorsten Fiedler, Peter Börner und Guido Kalter referierten vor vollen Häusern – im Fokus stand die Digitalisierung.

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(Bild: Wenz)

Schon seit einiger Zeit arbeitet die Eurogarant Autoservice AG an einer Schnittstelle zu den Daten- und Kalkulationsanbietern DAT und Audatex. Auf der 12. Eurogarant Deutschlandtour konnte Vorstandsmitglied Guido Kalter nun berichten, dass die Schnittstelle zu Audatex fertig sei, zu DAT befinde sie sich in der finalen Abstimmung. Kalter verspricht sich von der Anbindung eine verbesserte Datenqualität sowie eine Reduzierung des administrativen Zeitaufwands für die Betriebe. Mit der Schnittstelle sei nun die systembruchfreie Bearbeitung der Schäden möglich.

Aber auch für die Flottenkunden habe es Verbesserungen in der Datenübertragung gegeben. Diese könnten nun die Bearbeitungsstaus ihrer Fahrzeuge über ein Dashboard abfragen. Damit ließe sich nicht nur der Stand der Reparatur beobachten, sondern auch die Kostenentwicklung.

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Ganz andere Kosten hatte Peter Börner im Blick: Er berichtete von der Energieberatung im Mittelstand. Unternehmer können ihren Betrieb analysieren lassen und so feststellen, wo sie Energie verschwenden. Für die hierfür entstehenden Kosten gibt es einen Fördertopf des BMWi, aus dem der Betrieb bis zu 6.000 Euro beziehen kann. Somit kostet die Analyse den Betrieb nur noch 1.500 Euro. Die Förderung gebe es alle zwei jahre, unabhängig davon, ob das Unternehmen Maßnahmen zur Energieeinsparung ergreift oder nicht. Für diese Maßnahmen gebe es zahlreiche andere Fördertöpfe, die sich anzapfen ließen, berichtete Börner. Die Eurogarant arbeitet in diesem Bereich mit der Energex Energiespartechnik GmbH, Günter Karb, zusammen.

Thorsten Fiedler verdeutlichte noch einmal die Vorteile, die ein K&L-Betrieb aus der Zusammenarbeit mit der „Dienstleistung für Betriebe – DfB“ ziehen kann. Demnach geht es hier um die Komplettbearbeitung eines Schadens, vom Kostenvoranschlag bis hin zum Eintreiben von gekürzten Geldbeträgen. Zudem habe der Betrieb immer die komplette Rechnungssumme auf seinem Konto, sobald die Versicherung bezahlt habe – auch wenn die Versicherung nur einen Teilbetrag überweise. Ein weiterer Vorteil sei die Prüfung des Kostenvoranschlags. Hierbei gehe es auch darum, Positionen zu erfassen, die von den Betrieben evtl. vergessen wurden. „Ihr habt oft schon beim Kostenvoranschlag auf Geld verzichtet, das euch zusteht“, sagte Fiedler. Über sieben Millionen Euro habe DfB inzwischen für die Betriebe geltend gemacht. Auch für DfB gibt es inzwischen eine Onlineanbindung, was die Betriebe zusätzlich entlastet. „Auch Betriebe, die sehr viel mit Schadensteuerern zusammenarbeiten, können dieses Tool nutzen“, erläuterte Fiedler. Diese Unternehmen sollten einmal schauen, mit welchem Steuerer sie nicht gut zusammenarbeiten – und mit diesem anfangen, riet Fiedler.

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