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VW Nutzfahrzeuge E-Crafter überzeugt Bäckereien

| Redakteur: Marion Fuchs

Die Münchener Bäckerei-Innung testet den e-Crafter in der Praxis. Fahrverhalten, lokal emissionsfreier Antrieb sowie der Hygiene-Ausbau stoßen auf Wohlgefallen.

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Praxis-Test des e-Crafter von Volkswagen Nutzfahrzeuge in München und Umgebung: Semmeln und weitere Backwaren werden lokal emissionsfrei zu den Verkaufsstellen geliefert.
Praxis-Test des e-Crafter von Volkswagen Nutzfahrzeuge in München und Umgebung: Semmeln und weitere Backwaren werden lokal emissionsfrei zu den Verkaufsstellen geliefert.
(Bild: VWN)

Nach dem Motto „Mehr Semmeln – weniger Emission“ durften sechs Betriebe der Bäckerei-Innung München und Landsberg den e-Crafter von Volkswagen Nutzfahrzeuge in den vergangenen sechs Monaten ausgiebig in der Praxis testen. „Ausgestattet mit einem speziell für Lebensmitteltransporte konzipierten Hygiene-Ausbau, 100 kW-Motor, Rückfahrkamera und Parkpilot ist der e-Crafter als rein elektrisches Fahrzeug sehr interessant für den innerstädtischen Lieferverkehr. Und damit auch optimal für die Bedürfnisse des Bäckerhandwerks geeignet“, sagt Christoph Jung vom Vertrieb Aufbaulösungen bei Volkswagen Nutzfahrzeuge. Das Urteil der Tester fiel durchweg positiv aus: Alle Betriebe lobten das Fahrverhalten des e-Crafter und hatten Spaß an den dynamischen Fahreigenschaften: „Das Fahrverhalten ist einfach traumhaft. Auch meine Frau ist den e-Crafter gern gefahren. Die Ausstattung mit Parkpilot und Rückfahrkamera war super“, resümiert Bäcker Martin Reicherzer nach seinem rund vierwöchigen Praxistest.

Gutes Lademanagement

Besonders der praktische Hygiene-Ausbau erleichtert ihm und seinen Kollegen die tägliche Arbeit: „Bei uns fallen schon viele Krümel an. Normalerweise dauert die Innenreinigung des Fahrzeugs rund 15 bis 20 Minuten – mit diesem Hygieneausbau ist die Sache in nur fünf Minuten erledigt“, schwärmt Reicherzer.

Der Hygiene-Ausbau der Firma Goliath Translining zeichnet sich nach Firmenangaben durch Leichtbau, Robustheit und keinerlei Einschränkung des Laderaumvolumens aus.

Da die Bäckerei-Betriebe ihre Auslieferungen am frühen Morgen durchführen, kann der Rest des Tages zur Aufladung genutzt werden: „Das Lademanagement passt gut in unseren Arbeitsablauf, weil wir gegen 11.30 Uhr vormittags mit unseren Auslieferungen durch sind, und das Fahrzeug dann erst wieder am nächsten Morgen ab 4.30 Uhr gebraucht wird“, fasst Bäcker Martin Ziegler den täglichen Ablauf zusammen. Die Fahrzeugtester loben insbesondere das einfache Lademanagement an der Haushaltssteckdose: „Das Laden ist komfortabel und selbsterklärend“, stellt Ziegler erfreut fest.

Auch die Reichweite des e-Crafter ist für die Betriebe passend, weil die täglichen Touren im Umland bis zu 130 Kilometer betragen und konkret im Voraus geplant werden. Bäcker Martin Ziegler konstatiert: „Wir fahren im Prinzip nur Kurzstrecken, das passt ideal zu unserem Anforderungsprofil.“ Der Praxistest des e-Crafter ist Teil einer seit zwei Jahren bestehenden Kooperation mit der Bäcker-Innung München und Landsberg, im Rahmen derer im vergangenen Jahr bereits ein Caddy TGI (mit Erdgasmotor) von den Bäckereien ebenfalls im täglichen Betrieb.

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