Instandsetzen statt Erneuern Übung macht den Meister

Von Dipl.-Ing. (FH) Kfz-Technik Peter Diehl 5 min Lesedauer

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Werkstattgeräte und Hilfsmittel zur Rückverformung von Karosserieschäden gibt es zur Genüge. Das belegten erneut zahlreiche Aussteller der Würzburger Karosserie- und Schadenstage. Sie zum Wohl von Fahrzeug und Betrieb anzuwenden, ist eine Frage der Übung.

Leonard Jurisch vom Werkstattausrüster Carbon setzte während der WKST die Seitenwand eines Mini der Baureihe R56 instand, statt sie zu erneuern. Die hierfür nötigen Arbeitsschritte erklären wir in diesem Artikel.(Bild:  Stefan Bausewein)
Leonard Jurisch vom Werkstattausrüster Carbon setzte während der WKST die Seitenwand eines Mini der Baureihe R56 instand, statt sie zu erneuern. Die hierfür nötigen Arbeitsschritte erklären wir in diesem Artikel.
(Bild: Stefan Bausewein)

Bereits während der Würzburger Karosserie- und Schadenstagen (WKST) 2022 äußerte Bernd Grüninger, Bereichsleiter Gutachten der Prüforganisation Dekra, diese Meinung über die Situation in deutschen Kfz-Werkstätten: „Nach meiner Einschätzung würden sich rund 80 Prozent der Betriebe dafür entscheiden, die Seitenwand zu erneuern. Nicht, weil sie es für die bessere Lösung halten, sondern weil ihnen die Reparaturerfahrung fehlt.“

Damals ging es um die Live-Reparatur der Seitenwand eines VW Golf VII, für deren Instandsetzen statt Erneuern die folgenden Argumente standen und stehen: