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Genfer Autosalon 2019 E-Fahrzeug-Angebot wächst

| Autor / Redakteur: Jürgen Klasing / Dipl. Ing. (FH) Konrad Wenz

Anfang März findet am Genfer See traditionell die erste europäische Automesse des Jahres, die Genfer International Motor Show (GIMS) statt. In diesem Jahr zeigten sich beim „Autofrühling“ einige Veränderungen: bei den Ausstellern, den Antriebsarten und der Hallenbelegung konnte sich der regelmäßige Messebesucher wundern.

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(Bild: Genf Motor Show)

Konnte man in den vergangenen Jahren von einem kompletten Auftritt der internationalen Automobilhersteller am Genfer Salon ausgehen, so hatten in diesem Jahr einige Fahrzughersteller auf den Messeauftritt in der Schweiz verzichtet. Die Marken Opel, Ford, Hyundai und Mini hatten überhaupt keinen Ausstellungsstand. Auch Volvo und die Sub-Marke „DS“ von Citroën waren nicht angereist, waren aber über eine andere Konzernmarke vertreten: hier Citroën und bei Volvo die Zweitmarke Polestar, die elektrische Modelle vertreibt. Der „Elektropionier“ Tesla hatte es ebenfalls wieder nicht nach Genf geschafft. Das Resultat: eine deutlich veränderte Anordnung der Ausstellungsplätze und deren Größe, sowie Platz für einige kleinere Hersteller und Manufakturen, die veredelte Fahrzeuge, Oldtimer oder Rennsportmodelle anbieten.

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Bei den Antriebsarten hatten sich alle großen und internationalen Aussteller direkt auf die Thematik des elektrischen Antriebes eingestellt. Fast jede Automobilmarke zeigte mindestens ein elektrisches Modell, das innerhalb der nächsten 12 Monate beim Kunden sein könnte. Andere haben bereits die Elektromobilität als zweites Standbein aufgebaut und/oder erweitern ihre Modellpalette bereits konsequent. Kommen die Fahrzeuge mit E-Antrieb auf ein akzeptables Preisniveau und greifen die Kunden dann zu, ist der Durchbruch geschafft. Hersteller ohne E-Antriebsvarianten werden das Nachsehen haben.

Verändert hatte sich auch die Hallenbelegung zwischen den Automobilen: Da gab es Zonen für Sonderschauen mit Fahrzeugen von FIAT Abarth, Mercedes Benz oder einstigen Sport- und Rennwagen.

Beachten Sie auch unsere Berichterstattung in der April-Ausgabe der »Fahrzeug+Karosserie«

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