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Würzburger Karosserie- und Schadenstage E-Mobilität, FAS und Sensorik

| Redakteur: Dipl. Ing. (FH) Konrad Wenz

Ob E-Mobilität oder Fahrerassistenzsysteme – die Herausforderungen für die K&L-Betriebe sind enorm. Denn die Betriebe müssen verunfallte Fahrzeuge ohne wenn und aber instandsetzen können. Dabei gibt es einige Fallstricke zu beachten. Wo diese zu finden sind zeigen die 11. Würzburger Karosserie- und Schadenstage am 27. und 28. März im Vogel Convention Center.

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(Bild: Copyright: Stefan Bausewein)

Bereits zum elften Mal veranstaltet die Medienmarke »Fahrzeug+Karosserie« die Würzburger Karosserie- und Schadenstage im Vogel Convention Center in Würzburg. Das Event rund um die Karosserieinstandsetzung findet am 27. und 28. März 2020 unter dem Leitthema „Die Werkstatt zwischen Elektromobilität und Fahrerassistenzsystemen – Auswirkungen auf die Unfallschadeninstandsetzung“ statt. Festgemacht am Leitthema liegt der Schwerpunkt des ersten Veranstaltungstags auf der rechtlichen und gutachterlichen Betrachtung, während es am zweiten Tag um die Praxis in der Werkstatt geht, beispielsweise um die Auswirkungen von Metallic- beziehungsweise Effektlacken auf die Funktion von Fahrerassistenzsystemen. Neben den Fachvorträgen erwarten die Besucher Livevorführungen und eine große Branchenausstellung mit 78 Unternehmen.

Trocknung mit niedriger Temperatur

Der Bestand an E-Fahrzeugen auf Deutschlands Straßen wächst beständig – und damit wächst auch die Möglichkeit das ein verunfalltes E-Fahrzeug im K&L-Betrieb aufschlägt. Dann ist nicht nur Know-how gefragt, sondern auch die notwendige sicherheitstechnische Ausbildung, die den Mitarbeiter zu Arbeiten an Hochvoltfahrzeugen befähigt. Welche Ausbildungsvoraussetzungen für welche Arbeiten erfüllt sein müssen wird Christian Janster von der Technischen Akademie des Kraftfahrzeuggewerbes (TAK) erläutern. Dabei geht er auf die unterschiedlichen Ausbildungsstufen von S1 bis S3 ein und zeigt auf, wozu diese Stufen den Mitarbeiter im Betrieb befähigen.

Darüber hinaus wird Janster in Würzburg insgesamt vier Kurse abhalten, nach denen dem Teilnehmer die Stufe S1 bestätigt wird. Hierfür können sich Teilnehmer der Würzburger Karosserie- und Schadenstage kostenlos, aber verbindlich anmelden. Nutzen sie die Chance der Einstiegsbefähigung und melden Sie sich an.

Neben der Befähigung stellt auch die Lackierung eines E-Fahrzeugs die Branche vor neue Herausforderungen: Beispielsweise muss für die Lacktrocknung entweder das Batterieset ausgebaut werden, oder der Lackierer fährt den Trockenofen nur mit niedrigen Temperaturen. Im Zusammenhang mit Fahrerassistenzsystemen muss der Lackierer zudem die Beschaffenheit des Lackes berücksichtigen. Denn je nach dem welcher Effektlack aufgetragen wird, hat das Einfluss auf die Funktionalität der Fahrerassistenzsysteme.

Mit all diesen Fragen werden sich die Würzburger Karosserie- und Schadenstage auseinandersetzen. Hierfür hat die Redaktion in Kooperation mit Autorechtaktuell und dem Zentralverband Karosserie- und Fahrzeugtechnik (ZKF) ein informatives Programm aus Fachvorträgen und Livevorführungen zusammengestellt. Dabei richtet sich der erste Tag schwerpunktmäßig an Sachverständige, Rechtsanwälte, Versicherungen und Karosserie- und Lackbetriebe. Entsprechend dem Leitthema werden die rechtlichen Grundlagen sowie deren Auswirkungen auf die Branchenpartner behandelt. Der zweite Tag ist ein Forum für alle Werkstätten, die Karosserie- und Lackarbeiten anbieten. Hier liegt der Fokus klar auf der Technik.

Die Fachmedienmarke »Fahrzeug+Karosserie« der Vogel Communicatios Group veranstaltet die „Würzburger Karosserie- und Schadenstage“ in Zusammenarbeit mit dem Zentralverband Karosserie- und Fahrzeugtechnik (ZKF) und Autorechtaktuell. Unterstützt wird die Veranstaltung von den Sponsoren Adelta.Finanz, Automechanika, Carbon, DAT, Dekra und Nexa Autocolor.

Anmeldung: hier!

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