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Europäische Union Fahrerassistenzsysteme ab 2022 Pflicht

| Redakteur: Dr. Holger Schweitzer

Die EU Kommission hat sich geeinigt: Fahrerassistenzysteme können leben retten und sollen deshalb ab 2022 zur Pflichtausstattung von Pkw und Lkw gehören.

Die EU will Notbremsassistenten & Co. ab 2022 zur Pflichtausstattung machen
Die EU will Notbremsassistenten & Co. ab 2022 zur Pflichtausstattung machen
(Bild: Volvo)

Die Europäische Union hat sich darauf geeinigt Fahrerassistenzsysteme verbindlich vorzuschreiben. Die neue Verordnung wird ab 2022 gelten und macht den Einsatz bestimmter Assistenzsysteme zur Pflicht. Die Entscheidung geht auf den Vorschlag der EU vom Mai 2018 zurück, bei der die EU-Kommission empfahl Abbiegeassistenten für Lkw verpflichtend zu machen.

Zu den künftig vorgeschriebenen Assistenzsystemen gehören bei Pkw etwa Müdigkeitswarner, Rückfahrassistenten sowie Systeme zur Unfalldatenaufzeichnung, sogenannte Black-Boxen. Ebenfalls auf der Liste der vorgeschriebenen Systeme sind Spurhalte- und Notbremsassistenten.

Bei Lkws und Bussen geht es insbesondere um tote Winkel. So soll die direkte Sicht verbessert werden und Abbiegeassistenten zur Pflichtausstattung gehören.

Die Kommission rechnet damit, dass so bis zum Jahr 2038 über 25.000 Menschen gerettet und etwa 140.000 schwere Verletzungen vermieden werden können.

Der EU-Vorschlag muss nun vom Europäischen Parlament und dem Rat förmlich gebilligt werden. Im Anschluss sind die neuen Sicherheitsmerkmale ab 2022 verbindlich vorgeschrieben.

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