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Pferd Für lackierfähiges Blech

Redakteur: Marion Fuchs

Die Karosseriefeilen des Marienheider Werkzeugherstellers sind eine funktionale und wirtschaftliche Lösung für die Flächenbearbeitung. Der neue Feilenhalter unterstützt zusätzlich.

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Für den Einsatz an der Karosserie - Gefräste Karosseriefeile und -feilenhalter.
Für den Einsatz an der Karosserie - Gefräste Karosseriefeile und -feilenhalter.
(Bild: Pferd)

Pferd-Karosseriefeilen werden seit vielen Jahren sowohl in der Automobilproduktion, als auch in der Karosseriereparatur eingesetzt, um Unebenheiten aufzuzeigen und Flächen in einen lackierfähigen Zustand zu bringen. Fehlstellen, Schweiß- und Lötnähte können damit, insbesondere in Verbindung mit dem kürzlich vorgestellten neuen Feilenhalter, bearbeitet werden.

Neu an diesem Feilenhalter sind vor allem die beiden Silentblöcke, die als Verbindungselement zwischen dem Feilblatt und dem Feilenhalter vibrationsdämpfend wirken. „Das ermöglicht zusätzlich eine ideale Verformung und Anpassung der Feile an die zu bearbeitende Fläche, was mit den bisherigen Karosseriefeilenhaltern nicht erreichbar war“, erklärt Bernd Kruse, Produktmanager für den Bereich der Feilen bei Pferd. „Zudem kann der neue Halter über eine stufenlose Einstellung des Biegeradius sowohl an konkaven, als auch an konvexen Flächen eingesetzt werden.“ Die stabile Konstruktion aus Metall und Kunststoff ist leicht und ergonomisch optimiert für ermüdungsarmes Arbeiten. Die verwendeten Kunststoffe sind frei von Weichmachern.

„Nach der Bearbeitung der Werkstücke mit der gefrästen Karosseriefeile können die Flächen meist sofort lackiert werden. Eine zusätzliche Nachbearbeitung ist nicht nötig“ erklärt der Pferd-Produktmanager weiter. Verantwortlich dafür ist auch die Form des Feilenquerschnitts: „Da das Feilblatt in seinem Querschnitt nicht rechteckig ist, sondern die Materialdicke nach außen hin abnimmt, entsteht eine Form, die wir ‚ballig‘ nennen. Dadurch können während der Bearbeitung keine Kratzer auf den Oberflächen entstehen.“

Die Zähne der Karosseriefeilen werden nach Firmenangaben aus dem Vollmaterial herausgefräst, nicht gehauen. Dabei wird jeder einzelne Zahn so ausgebildet, dass sich der Span vor der gerundeten Spanfläche aufrollt und in der großen Spankammer Platz findet. Ein besonderes Finishingverfahren erzeugt messerscharfe Zahnschneiden, die den Feilen ihre Zerspanungsleistung verleihen.

Karosseriefeilen sind in fünf Zahnungen und auch in gehauener Ausführung als Kreuzhieb verfügbar.

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