Mobile Schadenaufnahme Hier kommt der Checker

Autor / Redakteur: Jan Rosenow / Dr. Holger Schweitzer

Die Handelsgruppe Lueg schickt nach einem Unfall ihre „Schaden-Checker“ zum Kunden, um den Schaden ­gemeinsam mit einem dazugeschalteten Sachverständigen aufzunehmen. Andere Autohäuser setzen auf Eigeninitiative des Kunden, unterstützt durch eine App.

Kunden des Mercedes-Benz-Partners Lueg im Ruhrgebiet müssen nach einem Unfall nicht mehr zum Händler – der Schaden-Checker kommt zu ihnen.
Kunden des Mercedes-Benz-Partners Lueg im Ruhrgebiet müssen nach einem Unfall nicht mehr zum Händler – der Schaden-Checker kommt zu ihnen.
(Bild: Daimler)

Die Servicesparte der Bochumer Autohandelsgruppe Lueg bietet seit Anfang des Jahres einen mobilen Schaden-Check an. Damit ist es möglich, nach einem Unfall den Schaden direkt beim Kunden vor Ort aufzunehmen und zu kalkulieren. Dieser muss also nicht selbst in die Werkstatt kommen. Stattdessen fährt ein Karosserieexperte von Lueg zum Kunden. Dort prüft und begutachtet er den Schaden und nimmt ihn gemeinsam mit einem live dazugeschalteten zertifizierten Sachverständigen fachgerecht auf. Daraufhin vereinbart der Kunde dann einen Termin mit einer der Lueg-Werkstätten, um den Schaden reparieren zu lassen.

Der Einsatz vor Ort dauert rund 45 Minuten und bringt für den Kunden keine Zusatzkosten mit sich. Der spart sich die An- und Abfahrt zur Werkstatt und die Wartezeiten vor Ort. Die Schaden-Checker sollen innerhalb von 48 Stunden nach Kontaktaufnahme beim Kunden sein. Michael Speh, Spartenleiter Pkw Service bei Lueg, erklärt: „Ein Fahrzeugschaden ist an sich schon ärgerlich genug. Noch ärgerlicher wird das Ganze meist durch den Aufwand, den man betreiben muss, um den Schaden reparieren zu lassen. Damit dieser für unseren Kunden möglichst gering bleibt, bieten wir seit Januar unseren mobilen Lueg-Schaden-Check an.“

Über den Autor

 Jan Rosenow

Jan Rosenow

Ressortleiter Service & Technik, Vogel Communications Group