Mercedes-Rückruf Mögliche Lenk-Probleme bei A-Klasse und GLB

Von Niko Ganzer

Bei weltweit über 70.000 Fahrzeugen müssen die Vertragswerkstätten die Integralträger der Vorderachse überprüfen und bei Bedarf tauschen. Ansonsten kann die Lenkung beeinträchtigt sein.

Etwa 6.600 Einheiten der Mercedes A-Klasse und des GLB müssen in Deutschland untersucht werden.
Etwa 6.600 Einheiten der Mercedes A-Klasse und des GLB müssen in Deutschland untersucht werden.
(Bild: Mercedes-Benz)

Ende des abgelaufenen Jahres hat Daimler einen Rückruf für weltweit 70.500 Exemplare der A-Klasse (Baureihe 177) und des GLB (BR 247) aus dem Produktionszeitraum Mai 2019 bis Juli 2020 angekündigt. Knapp 6.600 Einheiten davon sind laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) in Deutschland gemeldet.

Der Korrosionsschutz des Integralträgers der Vorderachse könne nicht über die gesamte Fahrzeuglebensdauer gewährleistet sein, begründete ein Konzernsprecher auf Anfrage die Maßnahme. Abhängig von der Ausprägung der Korrosion seien womöglich die Betriebsfestigkeit des Integralträgers sowie die Anbindung anderer Bauteile beeinträchtigt. „In der Folge kann eine Auswirkung auf die Lenkbarkeit des Fahrzeugs nicht ausgeschlossen werden“, sagte er.

Rückruf ab Mitte Februar

Für die Prüfung und falls notwendig den Austausch des Bauteils nannte er keine Richtzeit, was daran liegen könnte, dass die Abhilfemaßnahme noch nicht verfügbar ist. Der Rückruf startet voraussichtlich ab Mitte Februar unter drei verschiedenen internen Kürzeln. Sie lauten „3390020“, „3390021“ und „3390022“. Fragen können Betroffene an die Rufnummer 00800/12777777 richten.

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