Unternehmensführung Monetäre Mitarbeitermotivation

Autor / Redakteur: Jan Rosenow / Dr. Holger Schweitzer

Wollen Sie eine leistungsgerechte Entlohnung einführen? Dann sollten Sie genau prüfen, was Sie mit dem Lohnmodell erreichen wollen. Damit die Berechnung nicht zum bürokratischen Monster wird, bietet sich eine Software an.

Die Software Motimeter zeigt taggenau die Produktivität an.
Die Software Motimeter zeigt taggenau die Produktivität an.
(Bild: Rosenow/»Fahrzeug+Karosserie«)

Viele Kfz-Werkstätten setzen auf eine Entlohnung mit leistungsbezogenen Komponenten, um ihre Mitarbeiter zu motivieren und am Geschäftserfolg zu beteiligen. Doch was ist dafür das richtige Konzept? Viele Prämienmodelle sind aus der Verkäuferprovision im Neuwagenhandel abgeleitet. Sprich: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die im Kundenkontakt stehen, bekommen einen Bonus, wenn sie erfolgreich Ersatzteile oder Wartungspakete vermarkten.

Doch für das alltägliche Geschäft in Karosserie- und Lackierbetrieben eignet sich dieses Modell nicht. Denn hier definiert allein der Schaden beziehungsweise das Gutachten den Instandsetzungsumfang. Zusatzgeschäfte lassen sich da nicht machen. Sollen K&L-Unternehmen deshalb auf eine leistungsgerechte Bezahlung und die damit verbundene Flexibilität und Mitarbeitermotivation verzichten?