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BVdP m.o.r.e Diskussionsbedarf

| Redakteur: Marion Fuchs

Während der Netzwerkstatt Mitte März in Kassel diskutierten führende Steuerer, Kfz-Versicherer und Schadendienstleister über m.o.r.e, das neue Konzept des Bad Tölzer Bundesverbandes der Partnerwerkstätten.

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BVdP-Geschäftsführer Robert Paintinger will den den „QualiCheck“ forcieren und dessen Ablauf weiter verbessern.
BVdP-Geschäftsführer Robert Paintinger will den den „QualiCheck“ forcieren und dessen Ablauf weiter verbessern.
(Bild: BVdP)

Die siebte Netzwerkstatt des Bundesverbandes stand in diesem Jahr ganz im Zeichen von m.o.r.e. Vor einem Jahr hatte der BVdP die Leistungsmarke vorgestellt – zurzeit sind bereits 230 Mitgliedsbetriebe zertifiziert. Wohin der Verband mit dem Konzept will, beschrieb der Vorstand gleich zum Auftakt der Netzwerkstatt. Reinhard Beyer, Markus Stegmann und Sönke Neubauer berichteten von den Anforderungen und Standards, die natürlich auch Vorstandmitglieder erfüllen müssen. BVdP-Geschäftsführer Robert Paintinger gab bekannt, dass das Konzept m.o.r.e ausgeweitet wird: „QualiCar, QualiCheck, Best Practice Zirkel und unser neuer Ansatz EcoRepair – wir sind so überzeugt von unserer Marke für die Schadensteuerung, dass wir m.o.r.e als Überbegriff für alle diese Leistungen nutzen werden.“ In den beiden Talkrunden wurde deutlich, dass m.o.r.e auch bei den Versicherungs- und Schadensteuerungsunternehmen grundsätzlich gut angenommen wird.

Mit QualiCheck hatte der Bundesverband der Partnerwerkstätten vor einem Jahr sein Konzept für einen neuen digitalen Prozess im Schadenmanagement vorgestellt. Dabei erfolgt der Check des Kostenvoranschlags durch den vom BVdP beauftragten Prüfdienstleister iCamSystems. Leiter Uwe Schmortte stellte die Erfahrungen der Leipziger bei der Umsetzung vor. Er betonte, dass es durchaus Redebedarf mit den Werkstätten gebe. „Natürlich ist man sich im ersten Schritt nicht immer einig. Aber wir diskutieren auf Augenhöhe und finden am Ende immer den besten Reparaturweg.“Robert Paintinger ergänzt dazu: “genau diesen ökonomisch und ökologisch sinnvollsten Reparaturweg zu finden und die Betriebe bei der Umsetzung zu unterstützen, ist die Kernaufgabe von EcoRepair. Wir sind absolut davon überzeugt, dass unser EcoRepair einen entscheidenden Beitrag zur Reduktion von Reparaturkosten einerseits und Ressourcenverschwendung andererseits leisten wird.“

Der Bundesverband der Partnerwerkstätten zeigte sich am Ende der Netzwerkstatt mit dem Verlauf der Diskussion zufrieden. „Wir gehen jetzt daran, m.o.r.e flächendeckend bei den teilnehmenden Mitgliedsbetrieben umzusetzen“, gab der Vorstandsvorsitzende Reinhard Beyer als kurzfristiges Ziel aus. Erfreulich sei das große Interesse an der Netzwerkstatt. Robert Paintinger ergänzt: „Den Prozess QualiCheck werden wir nun noch weiter forcieren. Das heißt: Der Ablauf wird weiter verbessert, zudem werden wir neue Steuerer und Kfz-Versicherer mit an Bord holen.“

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