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Ford Neue Fahrzeuge, neues Dienstleistungsangebot

| Redakteur: Marion Fuchs

Der Kölner Nutzfahrzeughersteller stellte digital vernetzte Dienstleistungen und Services für sein elektrifiziertes Nutzfahrzeug-Angebot, ein ausgeweitetes Partnernetzwerk sowie Transit-Zentren zur besseren Nfz-Kunden-Betreuung vor.

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Ford präsentiert digital vernetzte Dienstleistungen und Services für sein elektrifiziertes Nutzfahrzeug-Angebot.
Ford präsentiert digital vernetzte Dienstleistungen und Services für sein elektrifiziertes Nutzfahrzeug-Angebot.
(Bild: Ford)

Neue elektrifizierte Modelle, vernetzte Dienstleistungen und strategische Partnerschaften: Ford will die Produktivität seiner europäischen Nutzfahrzeugkunden weiter verbessern. Dies hat der Konzern Anfang April auf seiner „Go Further“-Veranstaltung in Amsterdam bekanntgegeben. Bereits Ende 2019 sollen die ersten Lösungen hierfür auf den Markt kommen. Das sind beispielsweise ein neuer rein batterie-elektrisch angetriebener Ford Transit, dessen Serienproduktion 2021 anlaufen soll oder die achtsitzige Großraum-Limousine Tourneo Custom mit neuem Plug-In-Hybrid-Antrieb. Sie steht den europäischen Kunden Ende 2019 zur Verfügung. Eine neue Wartungsinitiative, die auf die 100-prozentige Einsatz-Bereitschaft von Nutzfahrzeugen abzielt und hierfür auf ein Wartungssystem mit Echzeitdaten setzt zählt ebenso dazu, wie die neue FordPass Pro App, die noch in diesem Jahr online gehen soll.

Akkreditierte Aufbauhersteller

Ebenso vorgestellt wurde ein erweitertes QVM-Netzwerk (Qualified Vehicle Modifier) für professionelle Fahrzeug-Aufbauhersteller. Ihm gehören bereits heute in Europa 100 akkreditierte Partner an, bis 2020 sollen es doppelt so viele sein. Großen Erfolg verzeichnet nach Unternehmensangaben die „One-Stop-Shop“-Initiative von Ford. Hierbei sollen speziell umgebaute Fahrzeuge über einen einzigen Ansprechpartner, den Ford Nutzfahrzeugspezialisten im lokalen Showroom, bestellt werden können. Bis Ende 2020 sollen 40 Umbauten der akkreditierten QVM-Partner, vom Kipper bis zum Kühlfahrzeug, direkt in den Transit-Zentren verfügbar sein. Das europaweite Netzwerk von Transit-Zentren soll Dreh- und Angelpunkt für jedes Stadium der Kundenbeziehung werden: beginnend mit der Beratung über die optimale Konfiguration von Fahrzeug und Antriebsstrang bis hin zur Optimierung der Einsatzzeiten. Waren es 2014 europaweit 750 Transit-Zentren, stehen Gewerbekunden in Europa heute bereits 950 dieser spezialisierten Nutzfahrzeug-Autohäuser offen, darunter aktuell 247 in Deutschland. Mit dem Einsatz mobiler Service-Fahrzeuge und einem Tool zum Managen von Ausfallzeiten stehen zwei weitere Dienstleistungen in den Startlöchern, die geeignet sind, die Produktivität der Kundenunternehmen weiter zu erhöhen.

Kooperation mit VW

Im Januar 2019 unterzeichneten die Ford Motor Company und die Volkswagen AG die ersten formellen Vereinbarungen über eine breit angelegte Allianz im Nutzfahrzeugbereich. Demnach wird Ford künftig mittelgroße Pick-up für beide Unternehmen entwickeln und herstellen, die bereits 2022 auf den Markt kommen sollen. Darüber hinaus beabsichtigt Ford, größere Lieferfahrzeuge für europäische Kunden zu entwickeln und zu produzieren, während Volkswagen die gleichen Aufgaben für einen City-Transporter übernimmt.

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