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Knaus Tabbert Neustart für die Produktion von Freizeitfahrzeugen

| Redakteur: Dr. Holger Schweitzer

Knaus Tabbert hat Anfang Mai die Produktion von Freizeitfahrzeugen in seinen deutschen Werken wieder aufgenommen. Hohe Hygiene- und Sicherheitsstandards sollen die Mitarbeiter vor der Infektion mit dem Coronavirus schützen.

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Seit diesem Montag laufen die Bänder am Knaus-Tabbert-Hauptstandort Jandelsbrunn wieder. Das gilt auch für das Werk in Mottgers in der Rhön.
Seit diesem Montag laufen die Bänder am Knaus-Tabbert-Hauptstandort Jandelsbrunn wieder. Das gilt auch für das Werk in Mottgers in der Rhön.
(Bild: Knaus Tabbert)

Die Knaus Tabbert GmbH produziert nach mehrwöchiger Betriebsruhe seit diesem Montag wieder Freizeitfahrzeuge in seinen Werken Jandelsbrunn und Mottgers. „Dies ist ein erfreulicher Schritt in Richtung Normalität, der nur möglich war, weil wichtige Zulieferer ebenfalls ihre Fertigung wieder aufnehmen konnten und weil wir vorbereitend für den Schutz der Gesundheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesorgt haben“, erklärte Geschäftsführer Gerd Adamietzki.

Am Hauptstandort im niederbayerischen Jandelsbrunn sind rund 1500, im Tabbert-Werk Mottgers etwa 400 Beschäftigte tätig. Nach Firmenangaben kann auch der Großteil der tschechischen Mitarbeiter aufgrund der Lockerungen für Geschäftsreisende wieder an ihre Arbeitsplätze zurückkehren.

Maskenpflicht und Temperaturmessung

Wie das Unternehmen informiert, beobachte und bewerte man die bisherige und aktuelle Entwicklung sehr genau. Um den Arbeitsalltag für die Mitarbeiter so sicher wie möglich zu gestalten, habe man ein Sicherheits- und Hygienekonzept umgesetzt. Unter anderem werde an den Eingängen zu den Werken die Körpertemperatur gemessen. Und jeweils auf dem gesamten Betriebsgelände bestehe Maskenpflicht. Zudem seien Desinfektionsstationen installiert. Pausenzeiten seien in Schichtmodellen so gestaltet, dass sich möglichst wenige Mitarbeiter gleichzeitig in der Kantine aufhalten und der nötige Abstand eingehalten werden kann.

Während der Betriebsruhe sei man durch flexible Arbeitszeitmodelle für die Kunden zu erreichen und weiterhin handlungsfähig gewesen, betont der Knaus-Tabbert-Geschäftsführer. Einige Abteilungen hätten sich gesplittet in Büropräsenz und Homeoffice.

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