Haftpflichtschäden Prüfberichte: Schade um’s Papier

Autor / Redakteur: Konrad Wenz / Dipl. Ing. (FH) Konrad Wenz

Im November führte »Fahrzeug+Karosserie« das Onlineforum Werkstattrecht bereits zum dritten Mal durch. Es ging um Haftpflichtschäden in der Werkstatt, die Relevanz von Prüfberichten und das leidige Thema Rechnungskürzung.

Der Gutachter entscheidet – repariert eine Werkstatt gemäß Gutachten, sind Prüfberichte irrelevant.
Der Gutachter entscheidet – repariert eine Werkstatt gemäß Gutachten, sind Prüfberichte irrelevant.
(Bild: Wenz)

Nach wie vor ist die Rechnungskürzungspraxis der Versicherungen ein großes Ärgernis in der Unfallinstandsetzungsbranche. Die Assekuranzen bedienen sich dafür sogenannter Prüfinstitute. Diese kürzen die Rechnungen nach Kriterien, die die Versicherungen festgelegt haben. Beispiele für diese Praxis präsentierte Verkehrsfachanwalt Henning Hamann, Geschäftsführer der Rechtsanwaltskanzlei Voigt GmbH, auf dem Onlineforum Werkstattrecht. Prüfberichte sind von den Prüfdienstleistern erstellte Dokumente, in denen immer wieder behauptet wird, dass von Werkstätten in den Rechnungen aufgeführte Positionen nicht erstattungspflichtig seien.

Sie diskutierten beim Onlineforum Werkstattrecht den Haftpflichtschaden in der Werkstatt: (v. li. o. im Uhrzeigersinn) Henning Hamann (Kanzlei Voigt GmbH), Konrad Wenz (»Fahrzeug+Karosserie«), ZKF-Präsident Peter Börner und Rechtsanwalt Matthias Nickel.
Sie diskutierten beim Onlineforum Werkstattrecht den Haftpflichtschaden in der Werkstatt: (v. li. o. im Uhrzeigersinn) Henning Hamann (Kanzlei Voigt GmbH), Konrad Wenz (»Fahrzeug+Karosserie«), ZKF-Präsident Peter Börner und Rechtsanwalt Matthias Nickel.
(Bild: VCG)