Continental Sensoren erfassen Fahrzeugumgebung

Redakteur: Marion Fuchs

Das Technologieunternehmen mit Sitz in Villingen-Schwenningen entwickelte ein Umfeldmodell für Nutzfahrzeuge und stellte es erstmals auf der IAA Nutzfahrzeuge 2018 vor.

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Kamera, Radar, Lidar: Mit der Fusion unterschiedlicher Sensorinformationen wird der Blick auf die Umwelt zuverlässiger und präziser.
Kamera, Radar, Lidar: Mit der Fusion unterschiedlicher Sensorinformationen wird der Blick auf die Umwelt zuverlässiger und präziser.
(Bild: Continental AG)

Continental ergänzt sein Lösungsangebot für das automatisierte Fahren von Nutzfahrzeugen aktuell um ein Umfeldmodell, das die Fahrzeugumgebung mithilfe verschiedener Sensoren erfasst. Die zuverlässige Wahrnehmung der Fahrzeugumgebung und deren präzise Bewertung ist eine Grundvoraussetzung für Fahrerassistenzfunktionen und Automatisiertes Fahren. Dafür werden nach Firmenangaben die Daten von Sensoren wie Kamera, Radar und Lidar mit zusätzlichen Informationen wie zum Beispiel dem vorausliegenden Straßenverlauf zusammengeführt und von einem intelligenten Steuergerät, der Assisted and Automated Driving Control Unit (ADCU), gesammelt, ausgewertet und interpretiert. Auf dieser Basis entsteht ein komplexes und detailliertes Umfeldmodell. Dieses kann auch als Voraussetzung für hochentwickelte Fahrerassistenzfunktionen genutzt werden und so insbesondere zu mehr Sicherheit auf der Straße beitragen.

Auf der IAA Nutzfahrzeuge war zu sehen, wie ein das Modell funktioniert, zusätzlich wurden verschiedene Anwendungsfälle gezeigt, darunter Platooning und der Rechtsabbiegeassistent. Continental rechnet in den kommenden Jahren mit einer weltweit steigenden Nachfrage nach Subsystemen für das automatisierte Fahren. Das Angebot richtet sich insbesondere an Nutzfahrzeughersteller in Europa, Nordamerika und Asien.

www.continental-corporation.com

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