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TÜV Nord Sofortgutachten für Kfz-Werkstätten geöffnet

| Autor / Redakteur: Holger Schweitzer / Dr. Holger Schweitzer

Der TÜV Nord hilft Kfz-Betrieben in der Corona-Krise, indem er Unfallgutachten digital und kontaktlos erstellt. Werkstätten und Autohäuser können ab sofort das sogenannte Sofortgutachten des Unternehmens mit eigenen Mitarbeitern auf den Weg bringen.

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Um das Infektionsrisiko während der Corona-Pandemie zu senken, können Kfz-Betriebe mit dem TÜV-Nord-Sofortgutachten arbeiten.
Um das Infektionsrisiko während der Corona-Pandemie zu senken, können Kfz-Betriebe mit dem TÜV-Nord-Sofortgutachten arbeiten.
(Bild: TÜV Nord)

Um Kfz-Betrieben dabei zu helfen, während der Corona-Pandemie persönlichen Kontakt zu vermeiden und gleichzeitig geschäftsfähig zu bleiben, hat der TÜV Nord sein digitales Tool für das Erstellen von Schadengutachten, das sogenannte Sofortgutachten, für Autohäuser und Werkstätten geöffnet. Normalerweise ist es den Ingenieure der Prüforganisation vorbehalten, Unfallschäden direkt am Fahrzeug aufzunehmen. Nun können das auch Mitarbeiter der Kfz-Betriebe gemeinsam mit Gutachtern erledigen, die per Video aus der Firmenzentrale zugeschaltet werden.

Wie der Prüfdienstleister informiert, ist für das Aufnehmen des Unfallschadens lediglich ein Smartphone und ein installierter Browser (Safari oder Google Chrome) erforderlich. Per SMS erhalten die Mitarbeiter der Kfz-Betriebe einen Link, über den eine direkte Verbindung per Video zu dem Gutachter im Schaden- und Begutachtungscenter des TÜV Nord hergestellt wird.

Als letzten Schritt, bevor die Betriebe das System nutzen können, müssen sie mit der Sachverständigenorganisation einen Vertrag für die Dienstleistung unterschreiben. Dieser kann auf der Homepage des Unternehmens heruntergeladen werden. Der unterschriebene Vertrag geht per E-Mail an sofortgutachten@tuev-nord.de. Sind die vertraglichen Rahmenbedingungen geklärt, können die Betriebe mit dem TÜV Nord einen Termin für die Schadenbegutachtung per Livestream vereinbaren.

Begutachtung dauert 20 bis 45 Minuten

Während der videogestützten Begutachtung dirigiert der Gutachter der Prüforganisation den Mitarbeiter des Kfz-Betriebs um das beschädigte Fahrzeug und löst die Fotos für die Schadendokumentation aus. Dabei können sich beide Teilnehmer kontinuierlich besprechen und wichtige Fragen zur Schadenaufnahme klären.

Laut dem Hannoveraner Unternehmen dauert solch eine Begutachtung per Video etwa 20 bis 45 Minuten. Im Anschluss erhält das Autohaus eine Vorabkalkulation, die als Entscheidungsgrundlage für das weitere Vorgehen im Gespräch mit dem Kunden dient.

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