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Partslife Spraydosen: Hochexplosiv und brandgefährlich

| Redakteur: Marion Fuchs

Der Neu Isenburger Entsorgungsprofi für Werkstatt-Abfälle hilft bei der richtigen Entsorgung leerer Spraydosen. Jede Spraydose ist schließlich ein Gefahrgut

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Spraydosen sind ein Gefahrgut. Partslife hilft bei der Entsorgung.
Spraydosen sind ein Gefahrgut. Partslife hilft bei der Entsorgung.
(Bild: Partslife)

Umweltdienstleister Partslife unterstützt Werkstätten bei der richtigen Entsorgung von Gefahrstoffen. Egal, ob sie in der Spraydose oder in einem anderen Behälter sind. „Die Wenigsten wissen, dass Spraydosen als Gefahrgut einzustufen sind“, erklärt Alexander Granzin (Bild), Projektmanager bei Partslife. Wenn man sich aber vor Augen führe, dass Spraydosen bei Temperaturen über 50 Grad leicht explodieren könnten, sehe das schon ganz anders aus.

Spraydosen sind im Kfz-Betrieb an der Tagesordnung. Ob Kriechöl, Lacke oder Reinigungsmittel, sie alle sind in diesen kleinen Druckbehältern. Streng genommen ist jede Spraydose Gefahrgut und gehört damit nicht in den Rest- oder Verpackungsmüll. Dazu kommt, dass in den Dosen Gefahren schlummern, mit denen die wenigsten rechnen, beispielsweise Reste von Ölen, Farben oder anderen giftigen Stoffen, die auch nicht in den einfachen Müll gehören.

Leer ist eben nicht leer

Es ist eigentlich nicht möglich, eine Spraydose wirklich komplett zu entleeren. So oder so sind immer noch Reste von Treibgas darin und das ist in der Regel Flüssiggas: ein explosiver Stoff. Schon im Mülleimer im Hof kann deshalb eine Spraydose zur Gefahrenquelle werden. Gerade im Sommer erhitzt sich die Mülltonne in der Sonne leicht auf 60 Grad und mehr. Auf die Explosion der Dose folgt dann im schlimmsten Fall ein Brand.

Auch wenn die Dose im Müll von spitzen Gegenständen durchstochen wird, kann sie explodieren und viel Schaden anrichten. Deshalb ist nicht nur in der Werkstatt die getrennte Entsorgung von Spraydosen Pflicht.

Partslife wurde 1995 als Branchenlösung im Automotive Markt gegründet. Ziel war es, mit einer freiwilligen Selbstverpflichtung eine noch strengere Gesetzgebung zur gesetzeskonformen Entsorgung der Werkstatt-Abfälle zu verhindern. Heute berät das Unternehmen seine Systempartner zu Fragen des Umweltschutzes, Abfall-, Verpackungs- und Energiemanagements, sowie im Bereich des Arbeits- und Gesundheitsschutzes.

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