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Meyle Von der Rennstrecke auf die Straße

| Redakteur: Marion Fuchs

Der Motorsport spielt als Testfeld unter realen Bedingungen eine wichtige Rolle bei der Produktentwicklung des Hamburger Ersatzteil-Herstellers.

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Beim Engagement im Motorsport können wertvolle Erkenntnisse gesammt werden, die auch dem Einsatz im Straßenverkehr zu Gute kommen.
Beim Engagement im Motorsport können wertvolle Erkenntnisse gesammt werden, die auch dem Einsatz im Straßenverkehr zu Gute kommen.
(Bild: Meyle)

Seit 2019 steht Meyle nach eigenen Angaben dem T3 Motorsport Team im ADAC GT Masters als technischer Kooperationspartner zur Seite. Die Mannschaft um die Nachwuchspiloten Maximilian Paul und William Tregurtha bestreitet mit einem mehr als 580-PS starken Audi R8 LMS GT3 ihre Premierensaison. Auch das Nachwuchsförderprogramm von T3 Motorsport erfährt die Unterstützung des Hamburger Ersatzteil-Herstellers. Im Rahmen der NES 500 und der 24H Series werden ein Audi RS3 LMS TCR und ein VW Scirocco Cup eingesetzt. „Das Team T3 Motorsport ist für uns der optimale Partner, um unseren Anspruch an bessere Teile und Lösungen gerecht zu werden sowie langlebige und leistungsfähige Produkte zu entwickeln und zu testen. Wir freuen uns, einen starken und engagierten Kooperationspartner gefunden zu haben, der die gleichen hohen Ansprüche an Qualität und Langlebigkeit stellt“, erzählt Marc Erdmann, Ingenieur aus dem Bereich Fahrwerk und Lenkung bei Meyle und an der Rennstrecke im Einsatz.

Teile im Stresstest

Im Motorsport werden von allen Fahrzeugteilen Höchstleistungen gefordert: Sie müssen zuverlässig besonders hohen Belastungen standhalten. Schon Sekundenbruchteile entscheiden auf der Rennstrecke über Sieg oder Niederlage. Dabei vertraut T3 Motorsport auf Meyle. So sind in den Einsatzfahrzeugen des Dresdner Teams hochwertige Teile wie der Meyle-Original-Raddrehzahlsensor, die Meyle-PD-Bremsscheiben, die Meyle-HD-Wasserpumpe oder die Meyle-Original-Zündspule verbaut, die auch unter harten Bedingungen Höchstleistungen erbringen können.

Neben den technischen Daten ist auch das subjektive Feedback der Rennfahrer ein wichtiger Aspekt für die Meyle-Ingenieure. Die werksseitig verbauten Traggelenke vor allem beim VW Scirocco Cup wiesen beim Überfahren von Curbs in Kurven Auffälligkeiten auf, welche zum frühzeitigen Aus im Rennen führten. Auf Basis des Feedbacks von T3 Motorsport prüften die Ingenieure das ursprünglich verwendete Traggelenk und optimierten die Schwachstelle. Sie entwickelten und optimierten das Design des Pins im Traggelenk, welches in die Rennfahrzeuge eingebaut wird. Im Rahmen der Langstreckenmeisterschaft NES 500 wird es erstmals zum Einsatz kommen.

www.meyle.com

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