Lichtprüfung Alles blendend?

Von Steffen Dominsky

Eine bekannte Richtlinie regelt die Prüfung von Fahrzeugscheinwerfern im Zuge der HU perfekt und bis ins kleinste Detail – theoretisch. Praktisch gibt es aber nach wie vor die eine oder andere Baustelle.

Geht nicht mehr: TÜV, Dekra und Co. haben mit solchen Prüfbühnen im Rahmen der HU-Scheinwerferprüfrichtlinie bei Neu- und Wiederabnahmen ein Problem. Der Nachhub sitzt als "ausgenommene" Fläche zu weit hinten. Zulässig sind maximal 190 cm ab Vorderkante SEP-Prüffläche.
Geht nicht mehr: TÜV, Dekra und Co. haben mit solchen Prüfbühnen im Rahmen der HU-Scheinwerferprüfrichtlinie bei Neu- und Wiederabnahmen ein Problem. Der Nachhub sitzt als "ausgenommene" Fläche zu weit hinten. Zulässig sind maximal 190 cm ab Vorderkante SEP-Prüffläche.
(Bild: picture alliance/dpa)

Wie? Ein großer Kundendienst inklusive Fahrzeugannahme und Übergabe in 20 Minuten – das kommt Ihnen spanisch vor? „Genau das sollte es Ihnen auch, wenn die Kalibrierung Ihres HU-Scheinwerferprüfplatzes in einer Stunde über die Bühne geht“, erklärt Manfred Rudhart vom Lichtdienstleister RMI-Tec. Verständlich, schließlich kann die seriöse Abnahme eines solchen bis zu vier Stunden dauern.

Doch nach wie vor gibt es Prüfer, die es mit den Vorgaben nicht so genau nehmen. Motto: Hauptsache schnell 400, 500 Euro Umsatz gemacht. Dass Werkstätten mit solchen „Schnellkalibrierungen“ nicht nur mit Blick auf den Zeitbedarf zufrieden waren und sind, ist nachvollziehbar: Fast immer fielen diese positiv aus, und der Prüfplatz erhielt seine Plakette – das Gefühl kennt man ja von der HU.

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