Schadenmanagement Besinnung auf das K&L-Geschäft

Ein Kfz-Betrieb mit eigenem Schadenmanager, „entliehen“ von einer Sachverständigenorganisation? Mehrere Filialen der Autohaus-König-Gruppe haben im Rahmen der Besinnung auf die Werkstatt genau das umgesetzt. Als „Verleiher“ fungiert Dekra.

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Jeder Schaden wird als Web-Akte angelegt, mit Zugriff seitens der Autohausgruppe und Dekra. Ein Vorgehen, das man bislang nur von Anwälten kennt.
Jeder Schaden wird als Web-Akte angelegt, mit Zugriff seitens der Autohausgruppe und Dekra. Ein Vorgehen, das man bislang nur von Anwälten kennt.
(Bild: Diehl/»F+K«)

Wenn bislang in den Fachmedien von der Auto­hausgruppe Gotthard König zu lesen war, ging es stets um Vertriebsthemen. Heute unterhalten wir uns erstmals über ein Werkstattthema“, versichert Alexander Michalsky, für Werkstatt und Service zuständiger Geschäftsführer. Was wohl auch daran liegt, dass bei Königs die Werkstatt erst wiederentdeckt werden musste. Denn Firmengründer Gotthard König begann 1966 zwar mit einem Werkstattbetrieb, entwickelte diesen im Lauf der Zeit jedoch zu einem „vertriebslastigen Unternehmen mit Servicewerkstätten“, wie Alexander Michalsky es formuliert.

Das änderte sich gerade, zumindest was die Schadeninstandsetzung betrifft, die seit wenigen Monaten fast komplett in Eigenregie erfolgt. Hierzu traf »Fahrzeug+Karosserie« Vertreter der Autohausgruppe und der Sachverständigenorganisation Dekra im ersten ausschließlichen Werkstattbetrieb der Gruppe: Die Immobilie des heutigen Karosseriezentrums am Kamenzer Damm im Berliner Stadtbezirk Steglitz-Zehlendorf wurde erst im Oktober 2020 übernommen.