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HUK-Coburg Digitale Werkstattplattformen der Partnerwerkstätten werden standardisiert

Autor: Dr. Holger Schweitzer

Ab 2021 sollen alle Partnerwerkstätten der HUK-Coburg die webbasierte Werkstattplattform „Digitales Autohaus“ der Maha-Tochtergesellschaft Gudat Solutions verwenden. Der Versicherer will damit die digitale Schadenabwicklung effizienter machen.

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Partnerwerkstätten der HUK-Coburg nutzen künftig die Software „Digitales Autohaus“ von Gudat Solutions.
Partnerwerkstätten der HUK-Coburg nutzen künftig die Software „Digitales Autohaus“ von Gudat Solutions.
(Bild: Maha)

Die HUK-Coburg will die Digitalisierung ihrer Partnerwerkstätten vorantreiben und dabei einheitliche Prozesse und Rahmenbedingungen schaffen. Um dies zu erreichen, schloss der Versicherer nun einen Kooperationsvertrag mit der Maha-Tochtergesellschaft Gudat Solutions ab. Ziel der Zusammenarbeit ist es, die webbasierte Werkstattplattform „Digitales Autohaus“ in allen der rund 1.600 Partnerwerkstätten des Werkstattnetzwerks der Coburger Versicherung einzusetzen.

Das Softwarepaket ermöglicht laut dem schwäbischen Unternehmen einen reibungslosen Ablauf zwischen Kunde, Versicherung und Werkstatt. „Hierfür werden alle Bereiche der Schadenregulierung in einem digitalen Kommunikationsnetz miteinander verbunden“, erläutert Michael Amann, Geschäftsführer bei Maha und Gudat Solutions. Wie die HUK-Coburg informiert, existieren aktuell in den Werkstätten oft noch unterschiedliche Softwarelösungen, die nicht immer kompatibel sind. Das Softwarepaket von Gudat Solutions soll hier Abhilfe in Form einheitlicher Standards bei allen Partnerwerkstätten schaffen. Außerdem wollen die Coburger dadurch die Werkstattprozesse optimieren und neue digitale Angebote für Endkunden schaffen.

Straffe Prozesse für höhere Erträge

„In einer intensiven Pilotierungsphase haben wir gesehen, dass das Tool eine Straffung der Prozesse ermöglicht, wodurch administrative Aufgaben in der Werkstatt wegfallen. Und natürlich wirkt sich effizienteres Arbeiten positiv auf die Ertragssituation aus“, fasst Thomas Geck, Leiter Schaden-Prozessmanagement HUK-Coburg, die Entscheidung für die Kooperation mit der Maha-Tochtergesellschaft zusammen. Konkret soll die einheitliche Plattform beispielsweise dafür sorgen, dass Mehrfacheingaben im Werkstattprozess entfallen und die Auftragsabwicklung insgesamt vereinfacht wird. Endkunden hingegen sollen davon profitieren, dass sie online Termine vereinbaren und den Reparaturstatus digital nachverfolgen können.

Erste Pilotbetriebe arbeiten bereits seit Anfang des Jahres mit dem System. Der deutschlandweite Rollout ist für 2021 geplant.

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Über den Autor

Dr. Holger Schweitzer

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Redakteur, Ressort Technik, Vogel Communications Group GmbH & Co. KG