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HUK-Coburg Entgegenkommen für Kunden

| Redakteur: Dipl. Ing. (FH) Konrad Wenz

Die HUK-Coburg verzeichnet aufgrund der Ausgangsbeschränkungen und des zurückgehenden Verkehrs durch die Corona-Krise aktuell deutlich weniger Schadenfälle in der KFZ-Versicherung. Kunden sollen davon profitieren.

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Verzeichnet die HUK in diesem Jahr weniger Schäden, will sie Ihren Kunden und Mitgliedern entgegenkommen.
Verzeichnet die HUK in diesem Jahr weniger Schäden, will sie Ihren Kunden und Mitgliedern entgegenkommen.
(Bild: HUK-Coburg)

Ende März hatte HUK-Vorstandssprecher Klaus-Jürgen Heitmann die guten Geschäftsergebnisse seines Versicherungskonzern im Jahr 2019 bekanntgegeben. Demnach sei der Kfz-Versicherungsbestand um 3,9 Prozent auf 12,4 Millionen Fahrzeuge angestiegen. Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit habe rund 640 Millionen Euro betragen und der Jahresüberschuss nach Steuern lag bei etwa 453 Millionen Euro (Vorjahr: 342 Millionen).

Mit 1,4 Millionen neu versicherten Fahrzeugen erreichte die Gruppe einen neuen Höchstwert. Die Bruttobeitragseinnahmen stiegen auf Basis gesunkener Durchschnittsbeiträge um 2,5 Prozent auf 4,2 Milliarden Euro (Vorjahr: 4,1 Mrd.). Für Kfz-Schäden seiner Kunden und Anspruchsteller bezahlte die Gruppe 3,6 Milliarden Euro. Die kombinierte Schaden-/Kostenquote (brutto) lag bei 97,2 (Vorjahr. 93,7) Prozent.

Im März sah sich Heitmann aufgrund der Corona-Krise noch nicht in der Lage, eine seriöse Erwartung für das Geschäftsjahr 2020 bekannt zu geben. Nun hat die Coburger Assekuranz einen deutlichen Rückgang der Schadenereignisse festgestellt und kündigt an, Mitgliedern und Kunden entgegenkommen zu wollen.

„Als Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit ist das Unternehmen seit seiner Gründung seinen Mitgliedern und Kunden gegenüber besonders verpflichtet“, heißt es dazu in der entsprechenden Pressemitteilung.

„Auch, wenn sich das Ausmaß der Reduktionen im Schadenaufwand durch Corona endgültig erst mit Ablauf des Geschäftsjahres 2020 bewerten lässt, wird die HUK-Coburg ihre Mitglieder und Kunden entsprechend ihrer Philosophie an diesem entlastenden Effekt partizipieren lassen“, stellt Heitmann in Aussicht.

Neben der Bewertung des endgültigen Corona-Effektes sei eine weitere wesentliche Rahmenbedingung allerdings das sich entwickelnde Schadengeschehen im Laufe des Jahres. Hiermit spricht Heitmann beispielsweise Naturkatastrophen an, wie Hagel oder Sturm. „Da diese erfahrungsgemäß im Sommer und Herbst über Deutschland hinwegziehen, müssen wir abwarten, wie hoch die Schadenaufwendungen für die HUK-Coburg am Ende des Jahres insgesamt ausfallen“, erläutert Heitmann. Das Versprechen, die Mitglieder und Kunden finanziell an einer möglichen Kostenersparnis teilhaben zu lassen, die dem Unternehmen durch weniger Schäden entstehe, gebe man aber bereits jetzt.

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