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GDV Ersatzteile immer teurer

| Redakteur: Marion Fuchs

Eine Auswertung des Berliner Gesamtverbandes der Versicherungswirtschaft zeigt, dass die Preise für Pkw-Ersatzteile weiter kräftig steigen. Und damit auch die Reparaturkosten.

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Die Kosten für Auto-Ersatzteile steigen deutlich schneller als die Inflationsrate.
Die Kosten für Auto-Ersatzteile steigen deutlich schneller als die Inflationsrate.
(Bild: Getty Images )

Rückleuchten, Motorhauben und Windschutzscheiben sind in den letzten zwölf Monaten erneut deutlich teurer geworden. Die Preise von Pkw-Ersatzteilen stiegen von August 2018 bis August 2019 im Schnitt um 4 Prozent, für Kotflügel sogar um fast 7 Prozent, wie aus einer GDV-Auswertung hervorgeht. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) beobachtet die Preisentwicklung seit Januar 2013. In dieser Zeit stiegen die Kosten für Ersatzteile deutlich schneller als die Inflationsrate: Pkw-Ersatzteile verteuerten sich im Schnitt um fast 30 Prozent, während der Verbraucherpreis-Index im selben Zeitraum um 8,8 Prozent stieg. Rückleuchten sind seit 2013 um 53 Prozent, Kofferraumklappen um 40 Prozent teurer geworden.

Bei den Versicherern führen die höheren Ersatzteilpreise zu steigenden Reparaturkosten nach Unfällen. Im Jahr 2013 kostete die Kfz-Haftpflichtversicherer ein Pkw-Sachschaden im Schnitt noch rund 2.400 Euro, im vergangenen Jahr bereits 2.800 Euro.

Für ihre Untersuchung haben Ingenieure und Statistiker des GDV in der Audatex-Datenbank die unfallrelevanten Ersatzteilpreise für 34 verschiedene Fahrzeugtypen recherchiert. Die Auswahl der Fahrzeuge umfasst mehrere Hersteller und Kleinwagen ebenso wie Oberklasse-Modelle. Es wurden Preise von Ersatzteilen erhoben, die nach Unfällen häufig ausgetauscht werden müssen – vom vorderen Stoßfänger bis zum Parksensor.

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