Würzburger Karosserie- und Schadenstage

Fügetechniken in der Reparatur

| Redakteur: Marion Fuchs

BMW forciert in der Reparatur das kleben – hat das Widerstanspunktschweißen künftig noch eine Bedeutung?
BMW forciert in der Reparatur das kleben – hat das Widerstanspunktschweißen künftig noch eine Bedeutung? (Foto: Bausewein)

Am 14. April, dem sogenannten „Karosserietag“ der Würzburger Karosserie- und Schadenstage wird eine Podiumsdiskussion zu Fügetechniken bei der Unfallreparatur stattfinden. Diskutiert werden wird insbesondere, inwieweit die Klebetechnik künftig das Schweißen ersetzen wird. Zum Thema werden Michael Geiger (BMW), Stephan Paschke (Wieländer+Schill), Jürgen Peitz (Opel), Oto Tot (Henkel), Michael Zierau (ZKF) Rede und Antwort stehen. Die Moderation wird Ralf Rathmann von Rathmann Karosserietechnik übernehmen.

Während der Diskussion sollen folgende Fragen geklärt werden:

  • Opel hat das Widerstandspunkt-Schweißen in der Vergangenheit forciert, BMW hat das Schweißen mehr oder weniger aus dem Reparaturprozess verbannt. Wie wird sich die Fügetechnik weiter entwickeln, wo liegen die Schwerpunkte?
  • Kann die Klebetechnik das Schweißen im Reparaturprozess überflüssig machen und komplett ersetzen?
  • Worin besteht die Problematik für Betriebe beim Umgang mit dem Kleber – worauf müssen sie achten?
  • Wie sieht das der Gerätehersteller? Haben Betriebe in Widerstandspunktschweißmaschinen investiert, die sie bald nicht mehr brauchen?
  • Was sollte ein Betrieb bei einer geplanten Neuanschaffung einer Punktzange/ Schweißmaschine beachten?
  • Können freie Betriebe mit der Entwicklung in Bezug auf die technische Ausrüstung standhalten und welche Standards müssen mindestens erfüllt werden?
  • Wie sehen diese Standards in Zukunft aus? Was kommt aus auf die Betriebe zu?
  • Macht der Materialmix, der heute verbaut wird, Veränderungen in den Herstellervorgaben notwendig? Welche Zukunft hat in diesem Zusammenhang das Schweißen?
  • Welche Informationsmöglichkeiten gibt es für Betriebe – oder haben die freien künftig ohnehin keine Chance mehr, die Fahrzeuge zu reparieren – wie sehen das die Fahrzeughersteller?
  • An einem Fahrzeugmodell kann es verschiedene Schweißverfahren geben – was bedeutet das für den Reparaturbetrieb und welche Angebote hält der Gerätehersteller bereit?
  • Gibt es frei zugängliche Infos oder Workshops für Kunden?
  • Was bieten in diesem Zusammenhang die Fahrzeughersteller?

„Fair Repair“

Im Jahr 2017 registrierte die Polizei in Deutschland rund 2,6 Millionen Unfälle. Da ist es sehr wahrscheinlich, dass es einige Autos dabei zum wiederholten Mal getroffen hat. Doch was ist, wenn sich der Reparateur bei der Arbeit nicht an die Vorschriften gehalten hat? Das ist ein weiteres Thema auf den Würzburger Karosserie- und Schadenstagen, die am 13. und 14. April stattfinden. Das Kraftfahrzeugtechnische Institut (KTI) untersuchte im Rahmen des Projektes „Fair Repair“ in Zusammenarbeit mit Partnern aus Industrie und Forschung die Sicherheit reparierter Pkws.

Die Karosserie- und Schadenstage veranstalten die Fachzeitschriften »Fahrzeug+Karosserie«, »Kfz-Schadenmanager« und Kfz-Betrieb mit Unterstützung der Sponsoren der Adelta Finanz, Automechanika, Carbon, DAT, Dekra und Nexa Autocolor Autocolor und dem Businesspartner Fixauto am 13./14. April 2018 im Vogel Convention Center. Neben den Sponsoren begleiten rund 70 Aussteller das Branchenevent. Durch das Programm führen der BVSK-Geschäftsführer Elmar Fuchs und der Chefredakteur der »Fahrzeug + Karosserie«, Konrad Wenz. Weitere Informationen zu der Veranstaltung, den Ausstellern und dem Rahmenprogramm finden Sie online unter www.karosserie-schadenstage.de. Dort können Sie sich auch zum Branchenevent des Jahres 2018 anmelden und erhalten Informationen zur Anreise und zu Hotelkontingenten.

Kommentare werden geladen....

Kommentar zu diesem Beitrag abgeben

Der Kommentar wird durch einen Redakteur geprüft und in Kürze freigeschaltet.

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 45231563 / Service)