Innovation Group Gesprächsoffensive im Werkstattnetz

Redakteur: Marion Fuchs

Zur Einführung des neuen Basisstundensatzes mit Leistungsbausteinen geht der Stuttgarter Dienstleister für Kfz-Schadenservices im Werkstattnetz auf die Kooperationsbetriebe zu, um das Konzept vorzustellen.

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Durch die Neugestaltung der internen Strukturen haben die Sachbearbeiter mehr Verantwortung und sind fester Ansprechpartner für die Betreuung eines Falls – von der Vermittlung bis zum Abschluss.
Durch die Neugestaltung der internen Strukturen haben die Sachbearbeiter mehr Verantwortung und sind fester Ansprechpartner für die Betreuung eines Falls – von der Vermittlung bis zum Abschluss.
(Bild: Innovation Group)

Die Innovation Group will in diesem Jahr das neue Konzept der Leistungsbausteine umsetzen. Dafür hat der Schadensteuerer interne Veränderungen angestoßen, die zu besserer telefonischen Erreichbarkeit, kürzeren Gesamtlaufzeiten und Vereinfachungen bei der Reparaturfreigabe führen sollen. Die Teams der Schadenbearbeitung und des Qualitätsmanagement sind nun analog zu den Netzwerkentwicklern nach Regionen aufgeteilt. Ein Sachbearbeiter übernimmt als fester Ansprechpartner die Betreuung einer vollständigen Reparaturvermittlung. Zudem erhalten die einzelnen Sachbearbeiter mehr Entscheidungs-Kompetenz um Abläufe zu beschleunigen.

Darüber hinaus hat das Unternehmen ein leistungsgerechtes und transparentes Kostenmodell zur Bezahlung der Partnerwerkstätten entwickelt, das schon bald in die Praxis umgesetzt werden soll. Hierfür wird der Schadenmanager einen sogenannten Basisstundensatz und darauf aufbauende Leistungsbausteine einführen. Das nützt Versicherern und Werkstätten.

Mehr zu den Inhalten und zur Implementierung der Leistungsbausteine erfahren die Teilnehmer der Würzburger Karosserie- und Schadenstage am 29./30. März im Vogel Covention Center (Anmeldung hier). Zudem bereitet Innovation Group derzeit Gespräche in Stuttgart mit 400 bis 500 Werkstätten vor, um den Betrieben das Konzept persönlich zu erklären und auf Fragen einzugehen. Zum Beispiel, welche Nachweise für welche Leistungsbausteine erforderlich sind und wie die Anrechnung erfolgt. In einem zweiten Schritt wird der zuständige Netzwerkentwickler vor Ort prüfen, welche Bausteine ein Betrieb erfüllt. Der Schadenmanager geht davon aus, dass die Umstellung auf das neue System in ein bis eineinhalb Jahren abgeschlossen sein wird.

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