SSH Michael Jänchen verlässt die SSH

Autor / Redakteur: Konrad Wenz / Dipl. Ing. (FH) Konrad Wenz

Der Geschäftsführer zieht sich überraschend aus der SSH zurück. Es soll keine strategische Neuausrichtung geben.

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Altgesellschfter Reinhardt Miks (li.) wird die SSH interimsweise führen. Der Sprecher der Gesellschafter Frank Steinacker (r.) freut sich, dass man Miks und Axel Staisch (n. im Bild) für diese Aufgabe gewinnen konnte.
Altgesellschfter Reinhardt Miks (li.) wird die SSH interimsweise führen. Der Sprecher der Gesellschafter Frank Steinacker (r.) freut sich, dass man Miks und Axel Staisch (n. im Bild) für diese Aufgabe gewinnen konnte.
(Bild: Wenz)

Völlig überraschend teilte der Sprecher der SSH-Gesellschafter, Frank Steinacker, heute zu Beginn der SSH-Bundestagung in Hamburg mit, dass Michael Jänchen um die vorzeitige Beendigung seines Vertrages gebeten habe. Die SSH-Gesellschafter hätten diesem Wunsch entsprochen. Jänchen nannte gegenüber den Gesellschaftern persönliche Gründe für seine Entscheidung, die er ungern in die Öffentlichkeit tragen wolle.

Jänchen ist laut Steinacker noch bis zum Jahresende an Bord der SSH und wird derzeit von den Altgesellschaftern Axel Staisch und Reinhardt Miks unterstützt, die das Unternehmen als Interimsmanager führen.

Jänchen leitete die SSH seit dem Jahr 2008 und war zuvor deren technischer Leiter. Frank Steinacker dankte im Gespräch mit »Kfz-Schadenmanager« Jänchen ausdrücklich für die geleistete Arbeit. „Michael Jänchen war äußerst engagiert und hat die SSH gelebt. Auch für uns kam seine Entscheidung sehr überraschend.“

In den vergangenen Wochen hatte eine Stellenanzeige der SSH auf einschlägigen Jobportalen für Irritationen gesorgt. Da war schon nach einem Geschäftsführer gesucht worden. Steinacker stellte »Kfz-Schadenmanager« gegenüber klar, dass es dabei um einen zusätzlichen Geschäftsführer gegangen sei. Früher hatte die SSH schon einmal zwei Geschäftsführer, einen technischen und einen der für den Vertrieb zuständig war. Diese Doppelspitze habe man nach Abstimmung mit Jänchen wieder aufleben lassen wollen. Die vielfältigen und deutlich gewachsenen Aufgaben seien alleine nicht mehr zu stemmen gewesen.

Wer die Dachorganisation unabhängiger Kfz-Schaden- und Qualitätsgutachter künftig führen wird, konnte Steinacker noch nicht sagen. Er machte allerdings deutlich, dass die Gesellschafter mit Jänchen`s Arbeit zufrieden waren und dass es keine strategische Neuausrichtung geben soll. Vielmehr wolle man den eingeschlagenen erfolgreichen Weg fortführen.

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