Hyundai-Rückrufe Nexo und Ioniq 5 müssen in die Werkstatt

Von Niko Ganzer

Beim batterieelektrischen Modell muss ein neues Typschild mit korrekter Gewichtsangabe angebracht werden. Beim Brennstoffzellenfahrzeug könnte nach dem Betanken Wasserstoff austreten.

Hyundai Nexo
Hyundai Nexo
(Bild: Hyundai/Ampnet)

Hyundai ruft in Europa 7.558 Einheiten seines Elektroautos Ioniq 5 zurück, mehr als ein Drittel davon in Deutschland. Da Anfragen an die deutsche Pressestelle zuletzt unbeantwortet blieben, muss mit den Behördeninformationen Vorlieb genommen werden. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) begründet den Rückruf mit „falschen Gewichtsangaben auf dem Typschild“.

Der Aufwand für die Vertragswerkstätten dürfte bei diesem Rückruf also überschaubar sein. Der Tausch des Typschilds steht bei koreanischen Stromern an, die im vergangenen Jahr zwischen dem 21. Juli und 21. November vom Band liefen. Fragen zur Aktion mit dem internen Herstellercode „21D172“ beantwortet die Hotline unter der Rufnummer 069 / 380 767 212.

Gleiches gilt für den deutlich kleineren Rückruf für den Nexo der Baujahre 2017 und 2018. Die Maßnahme „21D051“ ist für etwas über 200 Exemplare des Brennstoffzellenmodells der Koreaner vorgesehen. Sie könnten laut KBA nach dem Befüllen ein Kraftstoffleck am Füllanschluss des Wasserstofftanks aufweisen. Schuld ist offenbar sich lösendes Filtermaterial, das die Dichtung beeinträchtigt. Hierzulande muss bei 67 Autos der Füllanschluss überprüft und gegebenenfalls erneuert werden.

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