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Würzburger Karosserie- und Schadenstage Theorie und Praxis

| Redakteur: Dipl. Ing. (FH) Konrad Wenz

Die 11. Würzburger Karosserie- und Schadenstage am 11. und 12. September liefern Werkstätten, Sachverständigen und Rechtsanwälten notwendige Informationen zu den Themen E-Mobilität und Fahrerassistenzsysteme. Alle genannten Berufsgruppen werden sich künftig deutlich stärker damit beschäftigen müssen.

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Die Kalibrierung von Fahrerassistenzsystemen ist in diesem Jahr einer der Schwerpukte der Würzburger Karosserie- und Schadenstage.
Die Kalibrierung von Fahrerassistenzsystemen ist in diesem Jahr einer der Schwerpukte der Würzburger Karosserie- und Schadenstage.
(Bild: Copyright: Stefan Bausewein)

Die Durchdringung des Fahrzeugbestands mit Fahrerassistenzsystemen (FAS) sowie der Bestand an Elektrofahrzeugen in Deutschland steigen beständig. Je höher der Bestand, desto eher kann ein solches Fahrzeug mit einem Unfallschaden in der Werkstatt landen. Das bedeutet, die mit der Unfallschadenbeseitigung beschäftigten Berufsgruppen müssen sich zwangsläufig mit FAS und E-Mobilität beschäftigen.

Deshalb behandeln die Würzburger Karosserie- und Schadenstage genau dieses Themenfeld. Unter anderem wird Rechtsanwalt Jochen Pamer, Geschäftsführer von autorechtaktuell, der Frage nachgehen, ob das derzeitige Schadenrecht noch in die moderne Welt passt. Dabei geht er insbesondere auf das Schadenersatzrecht bei Anwendungen und Eingriffen von künstlicher Intelligenz ein.

Eine große Rolle in der modernen Welt spielen Daten – und so entsteht rund um die Daten ein Riesenmarkt. Wer profitiert davon, wer ist der Dumme im Geschäft mit den Daten? Auf diese Fragen geht Prof. Dr. Dr. Eric Hilgendorf ein, Inhaber des Lehrstuhls für Strafrecht, Strafprozessrecht, Rechtstheorie, Rechtsinformatik und Informationsrecht an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Für Hilgendorf ist es überraschend, dass der Umgang mit dem „Öl des 21. Jahrhunderts“ rechtlich nur unvollständig geregelt ist. Für personenbezogene Daten würden die Europäische Datenschutz-Grundverordnung und die Datenschutzgesetze Deutschlands gelten. Für Daten ohne Personenbezug sei die Rechtslage allerdings unklar.

Traditionell kommt auch die Praxis in Würzburg nicht zu kurz. Beispielsweise zum Thema Kalibrierung: Verschiedene Systeme werden in Würzburg Live vorgeführt. Darüber hinaus stellt das Eigeltinger Unternehmen Carbon auf den Würzburger Karosserie- und Schadenstage sein neues System (CBR = Carbon Body Repair-System) für die Außenhautreparatur vor.

Das vollständige Programm finden Sie hier. Aufgrund der Corona-Vorgaben sind die Teilnehmerplätze begrenzt, es gibt nur noch wenige Tickets. Zur Anmeldung geht es hier. Wer nicht an den Würzburger Karosserie- und Schadenstagen teilnehmen kann, hat erstmalig die Möglichkeit, sich die Vorträge online per Live-Stream anzusehen.

Um die Würzburger Karosserie- und Schadenstage für die Besucher im Hinblick auf die Coronakrise gefahrlos durchführen zu können, hat die Vogel Communications Group ein umfassendes Sicherheits- und Hygienekonzept ausgearbeitet. Dieses wird in Abstimmung mit den örtlichen Behörden ständig an die aktuelle Lage angepasst.

Die Fachmedienmarke »Fahrzeug+Karosserie« der Vogel Communications Group veranstaltet die „Würzburger Karosserie- und Schadenstage“ in Zusammenarbeit mit dem Zentralverband Karosserie- und Fahrzeugtechnik (ZKF) und Autorechtaktuell. Unterstützt wird die Veranstaltung von den Sponsoren Automechanika, Carbon, DAT, und Dekra.

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