Rückruf Toyota muss Radarsensor im Yaris und C-HR kontrollieren

Von Niko Ganzer

Die Notbremsfunktion zur Kollisionsvermeidung könnte europaweit in 319.000 Autos nicht funktionieren. In Deutschland müssen über 28.000 Halter in die Werkstatt.

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Der Toyota C-HR muss in die Werkstatt.
Der Toyota C-HR muss in die Werkstatt.
(Bild: Rosenow/»kfz-betrieb«)

Toyota startet noch im März einen größeren Rückruf für den Yaris und den C-HR. „Wir werden im weiteren Verlauf des Monats die betroffenen Halter anschreiben und diese bitten, einen Werkstatttermin zu vereinbaren“, kündigte ein Sprecher der Deutschlandzentrale in Köln auf Anfrage an. Dies gelte in Deutschland für 28.100 Besitzer. Europaweit gehe es um 319.000 Autos, sagte er.

Unter bestimmten Umständen sei bei der Fahrzeugproduktion die Initialisierung des Millimeterwellensensors (Radarsensors) nicht abgeschlossen worden, begründete er die Aktion. Der Sensor ist für bestimmte Fahrerassistenzfunktionen notwendig, darunter das Pre-Collision-System (PCS). Ein Ausfall des PCS wird dem Fahrer nach unseren Informationen nicht angezeigt, was die Unfallgefahr erhöht.

Die Vertragswerkstatt überprüft den Radarsensor und stellt ihn bei Bedarf ein. Hierfür sind etwa 35 Minuten eingeplant. Der Sprecher nannte noch keinen betroffenen Bauzeitraum. Uns vorliegenden Daten zufolge geht es um Kleinwagen und Crossover, die zu unterschiedlichen Zeiträumen zwischen März 2020 und August 2021 in Frankreich, Japan und der Türkei vom Band liefen. Der interne Herstellercode der Maßnahme lautet „22SMD-016“.

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