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Repanet Umfrage: Mitgliedsbetriebe haben Kapazitäten für die Schadensteuerung

| Autor: Dr. Holger Schweitzer

Das Werkstattnetzwerk Repanet wollte von seinen Mitgliedsbetrieben wissen, welche Rolle die Schadensteuerung für deren Unfallschadengeschäft bedeutet: Jeder zweite will demnach mehr gesteuerte Schäden abwickeln.

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Die Hälfte aller Repanet-Mitgliedsbetriebe, die in der Schadensteuerung aktiv sind, will ihre Zusammenarbeit mit Schadensteuerern ausbauen.
Die Hälfte aller Repanet-Mitgliedsbetriebe, die in der Schadensteuerung aktiv sind, will ihre Zusammenarbeit mit Schadensteuerern ausbauen.
(Bild: Repanet)

Das Werkstattnetzwerk Repanet des Reparaturlackherstellers Standox hat im Frühsommer bei seinen Mitgliedsbetrieben eine Umfrage durchgeführt. Ein wichtiges Resultat: Die Hälfte aller Mitgliedsbetriebe, die in der Schadensteuerung aktiv sind, will ihre Zusammenarbeit mit Akteuren der Schadensteuerung wie Flotten, Leasingunternehmen und Versicherungen weiter ausbauen.

Das Werkstattnetzwerk führt entsprechende Umfragen regelmäßig durch, um das eigene Leistungsangebot besser an den aktuellen Bedürfnissen der Betriebe ausrichten zu können. Und die sind in Bezug auf die Schadensteuerung nicht einheitlich. Wie die Umfrage nach Angaben von Repanet zeigt, gibt es allein beim Anteil der Aufträge aus der Schadensteuerung am Gesamtvolumen der einzelnen Betriebe große Unterschiede. So hätten rund 37 Prozent der befragten Betriebe bis zu 20 Prozent vermittelte Schäden erhalten. Bei anderen seien es bis zu 40 Prozent, so das Werkstattnetzwerk.

Deshalb müsse individuell geprüft und bewertet werden, ob und unter welchen Bedingungen es für einen K&L-Betrieb erfolgversprechend sei, in die Schadensteuerung einzusteigen, so Margarita Debos, Vorstand von Repanet e. V.

Betriebe sehen Herausforderung bei Digitalisierung

Die Schadensteuerung ist nicht der einzige Aspekt, den die Betriebe als wichtig erachten. Wie die Umfrage laut Repanet zeigt, gehören zu den brennenden Themen auch die Digitalisierung der Arbeitsprozesse, technische Entwicklungen und Investitionen sowie die Personal- und Ertragssituation.

Entsprechend lautet das Resüme des Werkstattnetzwerks:„Digitalisierung und Invest in Technik sind die Themen, auf die wir uns künftig stärker fokussieren werden“, erklärt Debos. Der verstärkten Nachfrage an Informationen wolle man den Betrieben 2021 im Rahmen von regionalen Kompaktseminaren nachkommen, so Debos.

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Über den Autor

Dr. Holger Schweitzer

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Redakteur, Ressort Technik, Vogel Communications Group GmbH & Co. KG