Autowäsche Betreiber IMO erneuert Waschstraßen – und sucht Partner

Von Jan Rosenow

Der weltgrößte Betreiber IMO erneuert seine 280 Waschanlagen. Ziele sind ein frischeres Design und eine bessere Reinigung. IMO sucht dafür auch neue Betreiber – gerne aus dem Autohandel.

In frischem Blau und mit transparenten Wänden – so sollen die IMO-Waschstraßen in Zukunft aussehen.
In frischem Blau und mit transparenten Wänden – so sollen die IMO-Waschstraßen in Zukunft aussehen.
(Bild: IMO Car Wash)

Eine eigene Waschanlage oder Waschstraße ist ein Frequenzbringer – das wissen viele Autohändler und freie Werkstätten. Doch die dunkle, enge Halle auf dem Hinterhof genügt längst nicht mehr, um Kunden anzulocken, denen ein guter Pflegezustand ihres Autos wichtig ist. Besonders die Art Kunde, die auch gerne etwas mehr Geld ausgibt, um ihre Sportlimousine oder ihr SUV-Spitzenmodell auf Hochglanz zu bringen, möchte ein zur Marke passendes Wascherlebnis in einer modernen Anlage haben.

Um dieses bieten zu können, können Kfz-Betriebe eine Partnerschaft mit einem bekannten Waschanlagenbetreiber eingehen – etwa mit der IMO Car Wash Group. Das Unternehmen ist nach eigenen Angaben der größte Waschstraßenbetreiber der Welt und arbeitet mit selbstständigen Gewerbetreibenden zusammen, die als Handelsvertreter im Namen von IMO agieren.

Das Unternehmen will sein Netz, das derzeit 280 Standorte in Deutschland umfasst, „sehr gerne“ ausbauen, wie es »kfz-betrieb« auf Anfrage mitteilte. Und zwar am liebsten in den Metropolregionen. IMO prüft darüber hinaus auch übrige sinnvolle Ergänzungen für sein Netzwerk.

Eigene Waschtechnik mit Besonderheiten

Derzeit und noch bis 2024 führt IMO einen großen Redesign- und Renovierungsplan durch. Äußeres Erkennungsmerkmal sind die in Blau leuchtenden Anlagen, die meisten davon mit transparenten Glaswänden, und der Claim „Love your car“. Der Autowäsche-Experte entwirft seine eigene Anlagentechnik und fertigt weite Teile selbst. „So können wir die neueste Technologie bieten und uns vom Markt abheben“, sagt Carsten Karasch, Geschäftsführer der IMO Deutschland Holding GmbH. „Mit unserer eigenen Supply Chain sind wir unabhängig von Lieferengpässen auf dem Weltmarkt.“

IMO verweist beispielhaft auf seine eigene Türschweller-Reinigungstechnik, die auch die untere Hälfte des Fahrzeugs säubert. Die neuen Trocknungsanlagen verfügen über drehbare Düsen, die Luft mit 155 km/h auch an schwer zugängliche Stellen bringen. Eine maschinelle Felgenwäsche gibt es bei den renovierten IMO-Standorten außerdem.

Das Engegefühl bei der Einfahrt auflösen

IMO hat sogar eine eigene Studie aufgesetzt, um die Vorlieben der Verbraucher in Sachen Fahrzeugwäsche zu ergründen. Transparente Seitenwände und einer breite, geräumige Einfahrt berücksichtigen den Wunsch nach mehr Weite und Übersicht. Mit dem hellen Innenraum will IMO das verbreitete Enge- oder Tunnelgefühl bei der Einfahrt in eine Autowaschanlage auflösen.

Dem Umweltschutz trägt das Unternehmen durch die Wiederverwendung von mindestens 75 Prozent des Wassers, dem ausschließlichen Einsatz von biologisch abbaubaren Chemikalien und der Entfernung aller schädlichen Ablagerungen aus dem Abwasser vor der Entsorgung Rechnung.

(ID:48743990)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung.

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung