Automechanika/Schadentalk

Wohin steuert die Branche?

| Autor: Lisa Möckel

Im Jahr 2016 nahmen gut 1.000 Automechanika-Besucher am Schadentalk teil.
Im Jahr 2016 nahmen gut 1.000 Automechanika-Besucher am Schadentalk teil. (Bild: Twin Media)

Bereits 2016 war der Schadentalk die besucherstärkste Veranstaltung im Rahmen der Automechanika Academy. Wie vor zwei Jahren stehen auch diesmal brisante und kritische Themen auf der Agenda, die Talkgäste sind namhafte Persönlichkeiten und Insider des Unfallschadenmarktes.

Auf der Bühne stehen in diesem Jahr Thomas Geck (HUK-Coburg), Peter Boecker (DEVK) und Ullrich Bechmann (Innovation Group). Sie nehmen Stellung und geben Einblicke in ihre Pläne zur Neuausrichtung der Werkstattnetze, zum gesteuerten Geschäft und dem strategischen Ausbau ihrer Marktpositionierung.

ZKF-Präsident Peter Börner und Robert Paintinger (BVdP-Geschäftsführer) streiten in der Arena des Schadentalks für die Karosserie- und Lackierbetriebe. Bernd Höke (Geschäftsführer ETL Kanzlei Voigt) ordnet die Streitthemen schadenrechtlich ein und bringt Klarheit in Sachen Quotenvorrecht & Co. Auf der anderen Seite nehmen mit Jörg Breuer von Control Expert und Frank Hoffmann von Claims Controlling die Vertreter zweier großer Prüfdienstleister Stellung zu Rechnungskürzungen und ihren Plänen.

Mehr Schadensteuerung bringt mehr Volumen, aber auch weniger Freiheit. Wo bestellen Unternehmer künftig ihre Ersatzteile? Wie viel Marge bleibt da noch übrig? Welche Anforderungen müssen K&L-Betriebe erfüllen? Thomas Melzer (Axalta Coating Systems) und Andreas Brodhage (Global Automotive Service, G.A.S.) diskutieren über die Frage: Wie frei sind Karosserie- und Lackierwerkstätten noch in ihren Entscheidungen?

Neue Werkstattketten stellen sich

Mittlerweile verfügt die IRS Gruppe, die ehemals zur dänischen Lackierkette pierre.dk gehörte, über 14 Standorte in ganz Deutschland. Im Juli hatte das Unternehmen bekanntgegeben, das eigene Netzwerk weiter auszubauen. Auch wenn die Zahl der Betriebe aktuell noch zu gering ist, werden Werkstattketten in Zukunft eine wesentliche Rolle spielen. Welche Ziele Ketten wie Intelligent Repair Solutions oder Fix Auto verfolgen, erläutern Norbert Dohmen (IRS) und Roy de Lange (Fix Auto) beim Schadentalk in Frankfurt.

Grundsätzlich stehen freie Karosserie- und Lackierbetriebe derzeit vor großen Herausforderungen: Immer mehr gesteuertes Geschäft, zunehmendes Controlling, fortschreitende Digitalisierung und steigende Anforderungen der Kfz-Versicherer setzen Werkstätten zunehmend unter Druck. Möglicherweise manipulierte Arbeitszeitvorgaben und die Auswirkungen neuer Werkstattketten, die auf dem deutschen Markt Fuß fassen wollen, sorgen für Verunsicherung.

Die Moderatoren Christian Simmert (schaden.news | colornews.de) und Wolfgang Auer (FML) sind überzeugt: „Im Unfallschadenmarkt ist derzeit deutlich mehr in Bewegung, als sich auf den ersten Blick erkennen lässt. Wir werden bei den Entscheidern sowie Kennern und Insidern genau nachhaken, was deren Pläne und Entwicklungen angeht.“ So etwa bei der Frage, worauf sich freie Betriebe einstellen sollten und in welche Richtung sich der Markt dreht.

Auch 2018 findet die Veranstaltung wieder im Portalhaus direkt neben der Halle 11, dem Treffpunkt der Karosserie- und Lackszene, statt und wird von den Axalta-Lackmarken Spies Hecker, Standox und Cromax sowie Dekra, Sehon, sia und sika als Hauptsponsoren unterstützt.

Im Portalhaus der Messe Frankfurt können die Besucher des Schadentalks bei der Sonderausstellung Schadenstraße Kontakte zu Talkgästen und führenden Werkstattausrüstern knüpfen. Mit dabei sind neben Axalta Coating Systems mit den Lackmarken Spies Hecker, Standox und Cromax auch Anest Iwata, Audatex AUTOonline, Cartec, die Deutsche Automobil Treuhand (DAT), EMM, FML, Global Automotive Service (G.A.S.), Herkules/Hedson, die ETL Kanzlei Voigt, SATA und werkstattjob.de.

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